Outcome Orientierung - Lernergebnisse und Credits als Instrumente der Curriculum-Entwicklung und Qualitätssicherung

 

Die erfolgreiche Beurteilung der Lernergebnisse bildet die Voraussetzung für die Vergabe von Credits an einen Studierenden. Aus diesem Grund sollten die Lernergebnisbeschreibungen stets durch unmissverständliche und angemessene Beurteilungskriterien für die Vergabe von Credits begleitet werden, anhand derer sichergestellt werden kann, ob der Studierende die gewünschten Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen erworben hat. Beschreibungen der Lernergebnisse verwenden in der Regel Verben, mit deren Hilfe Aussagen über Kenntnisstand, Verständnis, Anwendungsvermögen, Analyse-, Synthese- und Evaluierungsfähigkeiten usw. getroffen werden (ECTS-Leitfaden 2009, S. 14). 

In dem Workshop wird das Definieren von Lernergebnissen erläutert und geübt. Die Zuweisung von Credits und die Auswahl von geeigneten Prüfungsformen werden dabei in dem für die Definierung von Lernergebnissen notwendigen Maße berücksichtigt. Daher richtet sich der Workshop primär an die Verantwortlichen für Curriculum-Entwicklung. 

Zielgruppe: Modulbeauftragte und Studiengangsleitungen
Datum:
 09.02.2012
Dauer: 
11:00 bis ca. 17:00 Uhr
Ort: 
Bonn, Hotel Bristol am Hbf.
Anzahl der Teilnehmer:
 15 bis 20
Teilnahmegebühr:
 250 €
Referent: 
Prof. Dr. Volker Gehmlich, Hochschule Osnabrück, Bologna-Experte

Weiterbildend, berufsbegleitend, dual – besondere Profilansprüche

 

Der Workshop widmet sich Studiengängen mit besonderem Profilanspruch und den besonderen Qualitätsanforderungen, die an solche Studiengänge in Akkreditierungsverfahren gestellt werden. 

Termin: 1. Dezember 2011 (von 10:30 bis 16:00 Uhr) 
Teilnehmerzahl: 10 bis 15 pro Workshop 
Ort: FIBAA-Geschäftsstelle, Berliner Freiheit 20-24, 53111 Bonn 
Referentin: Brankica Assenmacher, Leiterin Beratung und Gutachterwesen, FIBAA 

Anrechnung von außerhochschulisch erworbenen Kompetenzen auf ein Hochschulstudium

 

Gemäß dem KMK-Beschluss vom 28.06.2002 ist die Anrechnung von außerhochschulisch erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten auf ein Hochschulstudium im Umfang von bis zu 50% des Studienvolumens möglich, wenn sie nach Inhalt und Niveau dem Teil des Studiums gleichwertig sind, der ersetzt werden soll. Dabei muss im Falle einer von der KMK ermöglichten pauschalisierten Anerkennung von außerhochschulisch erworbenen Kompetenzen die Einpassung in das Studienkonzept auch für den Einzelfall gewährleistet werden. Eine Anrechnung kann nur gemäß zuvor definierten Anrechnungskriterien erfolgen. Dabei sollte die Gleichwertigkeit von außerhochschulisch erworbenen Leistungen mit den betreffenden Studieninhalten nach einem Verfahren der Ermittlung von Kompetenzäquivalenzen überprüft werden. Da in der Akkreditierung die Anrechnungsregeln der Hochschule für außerhochschulisch erworbene Kompetenzen und Fähigkeiten zu prüfen sind, wird Ihnen in diesem Seminar Prof. Dr. Axel Benning mögliche Verfahren der Ermittlung von Kompetenzäquivalenzen beispielhaft vorstellen. Prof. Benning ist Leiter des Projektes ANKOM an der FH Bielefeld und ehemaliger Dekan des Fachbereichs Wirtschaft.

Termin: 10. November 2011 (11:00 bis 16:00 Uhr)
Teilnehmerzahl: 10 bis 15
Ort: Bonn
Referent: Prof. Dr. Axel Benning

Entwicklung von Fernstudiengängen mit Blick auf spezifische Qualitätsanforderungen

 

Die akkreditierungsfähige Konzeption eines Fernstudienganges ist eine anspruchsvolle Aufgabe, da hierbei besondere Qualitätsanforderungen zu berücksichtigen sind. Allen voran steht der Entwurf eines schlüssigen ferndidaktischen Konzepts einschließlich der zielgruppengerechten Aufbereitung der Inhalte. Ziel des Workshops ist, den TeilnehmerInnen einen allgemeinen Überblick über die spezifischen Anforderungen zu bieten sowie einzelne Themenblöcke vertiefend zu erarbeiten. Es werden Fragen zur Struktur, Organisation und Ausstattung von Fernstudiengängen erörtert. Gerne können Sie uns ihre spezifischen Fragen im Vorfeld zumailen (assenmacher@fibaa.org). 

Termin: 20. Oktober 2011
Dauer: 10:30 bis 17:30 Uhr) 
Teilnehmerzahl: 10 bis 15 pro Workshop 
Ort: FIBAA-Geschäftsstelle, Berliner Freiheit 20-24, 53111 Bonn
Referentinnen: Renate Heese, Leiterin des Fernzentrums München, FernUniversität Hagen und Brankica Assenmacher, Leiterin Beratung und Gutachterwesen, FIBAA 

Qualitätsstandards im Rahmen der FIBAA-Programm-Akkreditierung*

 

Aufgrund ihrer 15-jährigen Erfahrung in der Akkreditierungspraxis hat die FIBAA einen Bewertungskatalog zur Überprüfung von Studiengängen entwickelt, der nicht nur die Mindestanforderungen des Akkreditierungsrates und der Kultusministerkonferenz berücksichtigt, sondern auch darüber hinausgehende Qualitätsansprüche beinhaltet, die ein hochwertiges Studienprogramm ausmachen und sich an internationale Standrads orientiert. Anhand konkreter Beispiele und Übungen werden die Qualitätsanforderungen aus dem Bewertungskatalog erläutert. Dabei werden auch alle Inhalte des Workshops "Grundlagen der Programm-Akkreditierung" mit Blick auf die FIBAA-Akkreditierungspraxis berücksichtigt.

Termin: 22. September 2011 (von 10:30 bis 17:30 Uhr)
Teilnehmerzahl: 10 bis 15 pro Workshop
Ort: FIBAA-Geschäftsstelle, Berliner Freiheit 20-24, 53111 Bonn
Referentin: Brankica Assenmacher, Leiterin Beratung und Gutachterwesen, FIBAA

* Auch als InHouse-Workshop auf Nachfrage möglich.

Grundlagen der Programm-Akkreditierung*

 

In diesem Workshop werden die Hauptelemente eines Akkreditierungsverfahrens wie Selbstdokumentation, Begutachtung vor Ort und die Entscheidungsgrundlagen erläutert. Den Schwerpunkt bilden dabei die Mindestanforderungen gemäß Regeln des Akkreditierungsrates und Vorgaben der Kultusministerkonferenz (mit konkreten Beispielen und Übungen), die für die Verleihung des Siegels des Akkreditierungsrates relevant sind.

Termine: 28. Juli 2011 (von 10:30 bis 16:00 Uhr)
Teilnehmerzahl: 10 bis 15 pro Workshop
Ort: FIBAA-Geschäftsstelle, Berliner Freiheit 20-24, 53111 Bonn
Referentin: Brankica Assenmacher, Leiterin Beratung und Gutachterwesen, FIBAA

* Auch als InHouse-Workshop auf Nachfrage möglich.