Bedeutung der Internationalität

 

Der Hochschulsektor dient der Heranbildung hochqualifizierter Arbeitskräfte und trägt zur Stärkung der Forschungsbasis und Innovationskapazität bei, die entscheidende Bestimmungsfaktoren der Wettbewerbsfähigkeit in der wissensbasierten globalen Wirtschaft sind. Er erleichtert die internationale Zusammenarbeit und den Austausch zwischen den Kulturen. Die grenzüberschreitende Mobilität von Ideen, Studierenden, Lehrkräften und Finanzmitteln verändert im Zusammenspiel mit den Entwicklungen in der Informations- und Kommunikationstechnologie das Umfeld, in dem Hochschuleinrichtungen operieren. 

Auf nationaler Ebene sorgen der Wettbewerbsgedanke im Hochschulbereich und die Diversifizierung der Ausbildungsangebote für eine steigende Heterogenität, die durch die wachsende Internationalisierung verstärkt wird. Wenn die Situation national weniger überschaubar wird, so wird sie international vor allem auch durch die Aktivitäten ausländischer Anbieter vollends unübersichtlich. 

Der Verlust an Homogenität auf dem internationalen Bildungsmarkt erfordert Maßnahmen für mehr Transparenz und Vergleichbarkeit. Ein wichtiges Instrumentarium stellt die Akkreditierung dar. Daher sind Akkreditierung und Evaluation seit einigen Jahren zu zentralen Begriffen in der hochschulpolitischen Diskussion geworden. 

Mit der wachsenden Bedeutung, die dem Akkreditierungswesen, insbesondere im internationalen Kontext, zukommt, wachsen ebenfalls die Anforderungen an Methoden und Verfahren der Überprüfung. Akkreditierung setzt Sachverstand hinsichtlich des zu evaluierenden Gegenstandes sowie Know-how voraus, wie nach objektiven und objektivierbaren Kriterien eine Beurteilung vorzunehmen ist. 

Die FIBAA hat diese Entwicklung schon sehr früh erkannt. Nach dem Selbstverständnis der FIBAA müssen Bildungsaspekte und Beschäftigungsfähigkeit die Grenzen nationaler Zweckbestimmung überschreiten, um einer Qualifizierung auf Bachelor-, Master- und PhD-Niveau im Kontext der Bologna-Reform gerecht zu werden. Die FIBAA versteht Internationalität in der akademischen Ausbildung als eine Herangehensweise, die Kompetenzen auf den Gebieten wissenschaftlicher Theorien, sozialer sowie interkultureller Verhaltensweisen und institutioneller Regelungen im internationalen Kontext vermitteln soll.

Internationalität der FIBAA

 

Um für die Hochschulen die Fortentwicklung von Qualitätsstandards zu betreiben und Erfahrungen aus der Hochschul- und Akkreditierungsszene unterschiedlicher Länder für ihre Akkreditierungsverfahren fruchtbar zu machen, ist die FIBAA in den einschlägigen Gremien und Arbeitskreisen zum Qualitätswesen im Hochschulbereich auf europäischer Ebene aktiv vernetzt und in verschiedenen europäischen Ländern als offizielle Akkreditierungsagentur anerkannt (in Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz). 

Der so gewonnene Entwicklungsstand des fachlichen Know-hows und des FIBAA-Instrumentariums ist in vielen Ländern und bei unterschiedlichen nationalen Agenturen in hohem Maße anschlussfähig. Hiervon profitieren die Kunden der FIBAA: Sie können sich darauf verlassen, mit dem Qualitätssiegel der FIBAA einen grenzübergreifenden Qualitätsausweis zu erlangen.

FIBAA ist in mehreren europäischen Ländern als Akkreditierungsagentur anerkannt (Liste Anerkennung).

FIBAA ist Mitglied in den wichtigsten internationalen Netzwerken (Liste Mitgliedschaften).

Außerdem FIBAA kooperiert mit mehreren nationalen und internationalen Organisationen (Liste Kooperationen).