FIBAA vorbereitet für Änderungen des Akkreditierungssystems in Deutschland

Der Staatsvertrag über die Organisation eines gemeinsamen Akkreditierungssystems zur Qualitätssicherung in Studium und Lehre an deutschen Hochschulen berührt wesentliche Aspekte des Akkreditierungswesens in Deutschland. Diese Änderungen betreffen vor allem die deutlichere Trennung in formale und fachlich-inhaltliche Begutachtungskriterien und die neue Rolle des Akkreditierungsrates als abschließendes und einziges Entscheidungsgremium über Programm- und Systemakkreditierungen.

Es ist damit zu rechnen, dass der Staatsvertrag mit 1. Januar 2018 in Kraft tritt. Die FIBAA mit ihren versierten Gutachtern und Kommissionen begleitet diesen Veränderungsprozess aktiv und ist auf die Neuerungen umfassend vorbereitet. Als EQAR-registrierte Agentur bietet die FIBAA auch in Zukunft programmbezogene und institutionelle Verfahren für das Akkreditierungsrats-Siegel sowie das eigene FIBAA-Qualitätssiegel an. Die FIBAA informiert Hochschul-Stakeholder regelmäßig über konkrete Änderungen auf dem Akkreditierungssektor.

Der Staatsvertrag bildet lediglich den organisatorisch-rechtlichen Rahmen für die Ausgestaltung künftiger Akkreditierungsverfahren. Weitere Regelungen in Form einer Rahmenrechtsverordnung liegen noch nicht in diskussionswürdiger Konturschärfe vor. Mit Blick auf die kurz- bis mittelfristige Vorbereitung von Akkreditierungsvorhaben ist es für Hochschulen wichtig, einige absehbaren Entwicklungen in die Planung einzubeziehen. Die Mitarbeiter der FIBAA stehen bei Fragen zum Thema Staatsvertrag sehr gerne zur Verfügung. 

Workshop: Neue Verfahren der Akkreditierung in Deutschland

Die BundesDekaneKonferenz (BDK) veranstaltet in Kooperation mit der FIBAA einen Workshop zum Thema „Perspektiven für die Akkreditierung in Deutschland“ am Donnerstag, den 16. November 2017, an der Hochschule Bochum. Hochkarätige Referenten werden über aktuelle Entwicklungen des Akkreditierungsverfahrens informieren und diese mit den Teilnehmern diskutieren. Unter anderem wird Dr. Dietmar Möhler, Abteilungsleiter des Wissenschaftsministeriums NRW, einen Statusbericht zur Entwicklung der Akkreditierung abliefern, Dr. Olaf Bartz, Geschäftsführer des Akkreditierungsrates, einen Vortrag über das neue Antragsverfahren beim Akkreditierungsrat halten und Dr. h.c. Josef Beutelmann, Mitglied des Akkreditierungsrates und Vorsitzender der Aufsichtsräte der Barmenia Versicherungen, beleuchtet das neue Akkreditierungssystem aus der Sicht der Arbeitgeber. Professor Dr. Kerstin Fink, Geschäftsführerin der FIBAA, wird über die Hochschule im dynamischen Wandel angesichts von Staatsvertrag und Musterrechtsverordnung referieren.

Vertragsunterzeichnung mit Universität im Oman: FIBAA baut Aktivitäten im Nahen und Mittleren Osten weiter aus

Professor Dr. Kerstin Fink (l.), Geschäftsführerin der FIBAA, und Dr. Sufian Eltayeb Mohamed (r.), Leiter der Accreditation & Quality Assurance Unit und Assistenz Professor für Public Law am College of Law der Sultan Qaboos University (SQU), unterschreiben den Vertrag zur Akkreditierung eines Bachelor-Studienganges an der SQU.

 

Die FIBAA empfing am 24. Oktober 2017 Dr. Sufian Eltayeb Mohamed, Leiter der Accreditation & Quality Assurance Unit und Assistenz-Professor für Public Law am College of Law der Sultan Qaboos University (SQU), Oman. „Wir fühlen uns sehr geehrt, dass Herr Dr. Mohamed uns in unserer Geschäftsstelle besucht um einen Vertrag zur Akkreditierung eines Bachelor-Studienganges am College of Law der SQU zu unterzeichnen. Dies zeigt, dass die Mitarbeiter der SQU die Arbeit der FIBAA besonders wertschätzen,“ sagte Professor Dr. Kerstin Fink, Geschäftsführerin der FIBAA.

Die SQU wurde 1986 gegründet und ist bis heute Omans einzige staatliche Universität. Über 15.000 Studierende besuchen die neun Fakultäten der SQU, die alle großen akademischen Disziplinen abdecken. Das College of Law umfasst die Zweige Öffentliches und Privates Recht, deren Kurse zum Teil auch auf Englisch gehalten werden.

Kooperation von FIBAA und AACSB: Quality Assurance Professionals Workshop

Professor Dr. Kerstin Fink (CEO FIBAA), Professor Dr. Timothy S. Mescon (Executive Vice President and Chief Officer for Europe, the Middle East, and Africa for AACSB International), Professor Dr. Isabelle Fagnot (Director Quality, Accreditations & Rankings, Audencia Business School Nantes), Professor Dr. Björn Kjellander (Director of Accreditation and Quality, Jönköping Business School)

 

Die AACSB Europe, Middle East, and Africa Annual Conference fand am 16.–19. Oktober 2017 in St. Julian´s, Malta statt. Im Anschluss an die Konferenz bot die FIBAA und die AACSB gemeinsam einen Quality Assurance Professionals Workshop an. Professor Dr. Kerstin Fink, Geschäftsführerin der FIBAA, begrüßte zu Beginn des Workshops zusammen mit Professor Dr. Timothy S. Mescon, Vize-Präsident und Direktor für Europa, den Mittleren Osten und Afrika bei AACSB International, die Teilnehmer und hob die besondere Bedeutung der Rolle von Quality Assurance Professionals (QAPs)  hervor. Das Thema stieß auf großes Interesse. Entsprechend war die Veranstaltung nach kürzester Zeit ausverkauft. Professor Dr. Fink und Professor Dr. Mescon sprachen vor hochkarätigem Publikum bestehend aus Führungskräften führender internaltionaler Business Schools.

„Es ist für uns als FIBAA sehr wichtig unser profundes Wissen zur Rolle von Hochschulmitarbeitern in der Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung weiterzugeben. Die gemeinsame Veranstaltung mit AACSB bot den passenden Rahmen dafür. AACSB ist eine der wichtigsten internationalen Akkreditierungsorganisation. Wir teilen den Fokus auf Business Schools. Unsere Kooperation zeigt erneut die auch international sehr starke Reputation der FIBAA“, so Professor Dr. Kerstin Fink. Am Rande der Veranstaltung tauschten sich Geschäftsführerin Professor Dr. Fink und Dr. Dan LeClair, stellvertretender Präsident und Leiter der Abteilung Strategie und Innovation der AACSB International, über mögliche zukünftige Projekte und Kooperationen aus.

Fokus Curriculum: 92. BundesDekaneKonferenz

Die Teilnehmer der 92. BundesDekaneKonferenz für Wirtschaftswissenschaften am Campus der OTH Amberg-Weiden.

 

Auf freundliche Einladung  von Professor Dr. Rainer Ziegler, Geschäftsführender Vorstand der BundesDekaneKonferenz, und Professor Dr. Wolfgang Renninger, Dekan der Fakultät Betriebswirtschaft der OTH Amberg-Weiden, nahm die FIBAA an der 92. BundesDekaneKonferenz (BDK), vom 18.-20. Oktober 2017, teil. Die Konferenz stand unter dem Motto digitale Curriculumsentwicklung für das Studium der Betriebswirtschaft.

Ein Fokus lag auf den Herausforderungen für Hochschulen, die durch die Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft entstehen. Es wurde intensiv diskutiert wie Digitalisierung in Curricula und Modulen umgesetzt werden kann und welche Digitalisierungskompetenzen im Sinne der Sicherstellung von Employability in wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen aufgebaut und vermittelt werden müssen. Weitere Themen waren die Curriculumsentwicklung zu verantwortungsvollem Management sowie die Digitale Hochschule und Wissensmanagement. Die Konferenz fand an der Ostbayerischen Technischen Hochschule(OTH) Amberg-Weiden statt.

Die FIBAA ist langjähriger Partner der BDK für Wirtschaftswissenschaften, die Dekane und Professoren der Wirtschaftswissenschaften an Hochschulen versammelt. Zu den Teilnehmern zählen zahlreiche Partner, Kunden und Gutachter der FIBAA. Zudem beteiligen sich namhafte internationale und regionale Wirtschaftsvertreter.

Bild: (v.l.n.r.): Professor Dr. Rainer Ziegler (Geschäftsführender Vorstand der BundesDekaneKonferenz), Dr. Elisabeth Kübler (Bereichsleiterin Markt und Akquise sowie Gutachterwesen FIBAA), Professor Dr. Wolfgang Renninger (Dekan der Fakultät Betriebswirtschaft der OTH Amberg-Weiden)

Exzellente Qualität in Studium und Lehre: EBS Universität erhält FIBAA-Premiumsiegel

EBS Präsident Professor Dr. Markus Ogorek (links) und Prodekan Professor Dr. Matthias Weller (rechts) bei der feierlichen Übergabe des Premiumsiegels durch Professor Dr. Kerstin Fink. © EBS Universität

 

Die FIBAA hat ihr Premiumsiegel an die rechtswissenschaftliche Studiengänge „LL.B. Rechtswissenschaft“ und des „Rechtswissenschaftlichen Studiengangs zur Vorbereitung auf die Erste Prüfung“ der EBS Universität für Wirtschaft und Recht in Wiesbaden verliehen. Die Agentur bestätigte somit in einem mehrstufigen Prüfverfahren die ausgezeichnete Studien- und Lehrqualität der Bachelorstudiengänge.

„Die EBS hat erneut bewiesen, dass sie exzellente Studiengänge anbietet. Alle Stakeholder haben jahrelang großartige Arbeit geleistet“, so FIBAA-Geschäftsführerin Professor Dr. Kerstin Fink. Im Rahmen eines feierlichen Festaktes am 11. Oktober 2017  übergab Professor Dr. Fink das FIBAA-Premiumsiegel persönlich an den Präsidenten der EBS Universität Professor Dr. Markus Ogorek, der sich freut: „Mein Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen, die eine herausragende Arbeit leisten und somit die hohe Qualität unserer Studiengänge überhaupt möglich machen. Wir werden uns aber nicht auf dem Erfolg ausruhen, sondern möchten unser Lehr- und Lernkonzept stetig weiterentwickeln.“

Seit 2016 trägt bereits der Masterstudiengang „MSc Automotive Management“ der Universität das FIBAA-Premiumsiegel. Bis 2023 tragen nun auch die rechtswissenschaftlichen Studiengänge das FIBAA-Premiumsiegel. Die EBS ist eine von nur 14 deutschen Hochschulen, die diese Auszeichnung tragen.

Neues Buch: FIBAA Referent bringt Licht in das Gebiet des Hochschulstudien- und Hochschulprüfungsrechts

Das Werk „Hochschulstudienrecht und Hochschulprüfungsrecht“ des FIBAA Consult Workshop-Referenten Dr. Carsten Morgenroth, Justiziar und Vertreter des Kanzlers der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, ist nun erschienen und weckt erste Aufmerksamkeit. Das Magazin Ordnung der Wissenschaft hat nun das Werk des FIBAA Consult-Referenten rezensiert und urteilt: „Das Buch ist ein guter Einstieg in eine komplexe Materie und, wie es sich selbst zur Aufgabe gemacht hat, insbesondere Hochschulmitarbeitern zu empfehlen, die keine oder nur marginale juristische Kenntnisse mitbringen.“

Die FIBAA Consult bietet regelmäßig Workshops zu den Themen Prüfungsrecht und Prüfungsordnung mit Herrn Dr. Morgenroth an. Die Termine finden Sie auf unserer Homepage oder Sie abonnieren unseren Newsletter per Mail unter info@fibaa.org und erhalten regelmäßig Informationen über unser Workshop-Angebot.

Lesen Sie die vollständige Rezension hier.

Optimierung des Qualitätsmanagements in Zentralamerika – FIBAA informiert Akkreditierungsagenturen und Hochschulen

Als einzige deutsche Agenturvertreterin wurde Professor Dr. Kerstin Fink, Geschäftsführerin der FIBAA, von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) eingeladen am Regional Workshop of Central-American Higher Education Quality Evaluation and Accreditation Bodies vom 4.-6. September 2017 in Panama City teilzunehmen. Sie hielt zwei vielbeachtete Vorträge zu den Themen „The German Experience of Collaborating with Foreign Quality and Accreditation Agencies” und „The Use of Qualifications Frameworks as a Reference for Higher Education Evaluation and Accreditation”.

Die Vorträge verfolgten Vertreter von zwölf regionalen Akkreditierungsagenturen aus Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua und Panama, Vertreter des Consejo Superior Universitario Centroamericano (CSUCA), Abgesandte der panamaischen Rektorenkonferenz und Vertreter aller staatlichen panamaischen Universitäten.

“Es war spannend zu sehen, wie konzentriert alle Teilnehmer zugehört haben. Ich konnte ein großes Interesse der zentralamerikanischen Hochschulvertreter am deutschen und europäischen Qualitätsmanagement feststellen. Dieses Thema ist eine zentrale Herausforderung der Hochschul- und Akkreditierungssysteme Zentralamerikas und in den nächsten Jahren wird es in diesem Bereich viele Veränderungen geben. Ich freue mich, dass ich durch meine eigene und die langjährige Expertise der FIBAA die zentralamerikanischen Hochschulen in ihrem Bestreben unterstützen kann“, so Professor Dr. Fink.

Neben Professor Dr. Fink (r. im Bild) nahmen von europäischer Seite Maria Kelo (l. im Bild), Direktorin der European Association for Quality Assurance in Higher Education (ENQA), und Elizabeth Colucci (Bild Mitte) von der European Universities Association (EUA) teil.

 

 

Bereits im März 2017 besuchte eine Delegation aus Zentralamerika die FIBAA.

BDA: #bildung2030

Anfang Juli 2017 veranstaltete die Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeber (BDA), Stiftungsratsmitglied der FIBAA, mit der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) eine Konferenz zu ihrem Leitbild „Bildung 2030 im Blick“. In ihrem Leitbild skizzieren die Arbeitgeber ein modernes und zukunftsfähiges Bildungssystem von der Kita über Schule, Ausbildung mit Berufsschule, Hochschule bis zum lebenslangen Lernen. Da die FIBAA als Qualitätssicherungsagentur für Hochschulen bei diesem Vorhaben einen wichtigen Beitrag leistet, war auch Prof. Dr. Kerstin Fink, Geschäftsführerin der FIBAA, eingeladen. Bei der Konferenz standen vor allem die Digitalisierung und der demografische Wandel im Vordergrund. Die Frage "Wie soll unsere Zukunft aussehen – und was müssen wir heute dafür tun?" wurde mit verschiedenen Vertretern aus unterschiedlichen Berufsfeldern diskutiert. So ist Ingo Kramer, Arbeitgeberpräsident und Vorstandsvorsitzender der Stiftung der Deutschen Wirtschaft, überzeugt: „Gute Bildungspolitik ist nicht nur die Basis für wirtschaftlichen Erfolg und gesellschaftlichen Wohlstand: Sie ist auch die wirksamste und nachhaltigste Sozialpolitik.“ Die FIBAA wird die BDA und die sdw bei ihrem Vorhaben unterstützen.

Erneute Anerkennung durch EQAR

Nun hat auch EQAR die FIBAA für weitere 5 Jahre re-registriert und uns ihr Vertrauen ausgesprochen, weiterhin Hochschulen in Europa bei der Umsetzung ihrer Qualitätsstrategie zu begleiten: „Dies zeigt einmal wieder, dass die FIBAA international als Qualitätssicherungsagentur geschätzt wird. Ein wichtiger Aspekt hierbei ist unsere langjährige Erfahrung und unser großes Netzwerk ausgewiesener Expertinnen und Experten“, so Prof. Dr. Kerstin Fink, FIBAA Geschäftsführerin.

APQN-Konferenz Moskau: Neue starke Partner in Russland und Kasachstan

Im Mai 2017 nahmen Prof. Dr. Kerstin Fink, Geschäftsführerin der FIBAA, und Jana Bekker, Sonderbeauftragte im Bereich Internationale Beziehungen, an der jährlichen internationalen Konferenz des Asia-Pacific Quality Networks (APQN) in Moskau teil. Die Konferenz unter dem Titel “New Horizons: Dissolving Boundaries for a Quality Region” besuchten insgesamt 114 Teilnehmer aus 27 Ländern.

 

 

Die FIBAA, vertrat hier die europäische Sicht auf die internationale Qualitätssicherung. So informierte Frau Professor Fink in ihrem Vortrag “Accreditation of Joint Study Programmes: from obstacles to solutions”, über jüngste Entwicklungen in der Qualitätssicherung von gemeinsamen Studiengängen im Europäischen Hochschulraum. “Die vielen Fragen und die rege Diskussion im Anschluss signalisieren hohes Interesse an dem Thema und einem weiteren Austausch mit unserer Agentur. Dies bildet eine gute Grundlage für weitere Kooperation und gemeinsame Projekte mit den Vertretern dieser wichtigen Region”, so Professor Fink. Die Konferenz bot auch die Möglichkeit für Treffen mit FIBAAs Partneragenturen IAAR (Kasachstan), AKKORK (Russland), sowie der NCPA (Russland), mit deren Unterstützung die diesjährige APQN-Konferenz in Moskau auf höchstem Niveau organisiert wurde. Doch auch neue starke Partner konnten gewonnen werden.

 

 

So unterzeichnete Professor Fink ein Memorandum of Understanding mit der international anerkannten Zertifizierungsgesellschaft “Russian Register”. “Wir freuen uns sehr über die vielen produktiven Gespräche mit unseren bestehenden, neuen und potentiellen Partnern. Unsere Zusammenarbeit und der damit verbundene Kompetenzaustausch ist gut für unsere Agentur, die Hochschulen in unseren Ländern sowie die überregionale Vernetzung von Asien und Europa im Bereich der Bildungsqualität,” so Jana Bekker und Frau Professor Fink.

Profilierung der Hochschule durch Internationalisierung – Prof. Dr. Kerstin Fink hält Vortrag bei der 91. BundesDekaneKonferenz

Die Frühjahrestagung 2017 der BundesDekaneKonferenz bei der ZHAW School of Management and Law in Winterthur befasste sich mit dem Thema Profilierung der Hochschule durch Internationalisierung. Eröffnet wurde die Tagung mit der Begrüßung der Teilnehmer durch den Staatspräsidenten von Winterthur, den deutschen Botschafter in der Schweiz und den Rektor der ZHAW in einem Empfang im Festsaal des Rathauses. Key-Note-Speaker war Prof. Dr. Michael Hengartner, Präsident swissuniviersities und Rektor der Universität Zürich, der insbesondere zur Wechselwirkung von Universitäten und Fachhochschulen im internationalen Bereich referierte.

Frau Prof. Dr. Kerstin Fink, Geschäftsführerin der FIBAA, sprach in einem gut besuchten Vortrag über Auswirkungen und Konsequenzen des deutschen Staatsvertrages und erörterte Schnittstellen zwischen Agenturen, Hochschulen und Akkreditierungsrat.Zum Abschluss debattierten namhafte Experten in einer Podiumsdiskussion zum Thema Sinn und Zweck von internationalen Akkreditierungen.

ENQA: Auftrag zur Qualitätssicherung

Die FIBAA hat  eine Erneuerung ihrer Mitgliedschaft bei ENQA für weitere fünf Jahre erhalten. „Die erneute Mitgliedschaft ENQAs verstehe ich sowohl als Lob unserer Arbeit als Qualitätssicherungsagentur, als auch als Auftrag, weiterhin Qualitätsstandards von Hochschulen in Europa zu sichern und verbessern.“ so Prof. Dr. Kerstin Fink, Geschäftsführerin der FIBAA.

Besuch aus dem Libanon – MoU unterzeichnet

Im Mai 2017 besuchte der Präsident der Beirut Arab University (BAU) Prof. Dr. Amr Galal El-Adawi gemeinsam mit Prof. Dr. El-Bastawissi, Dekanin der Fakultät für Architectural Engineering, Dr. Houri, Generalsekretär, Prof. Raslan, Leiter Academic Development und Quality, die Geschäftsstelle der FIBAA in Bonn. Bereits bei ihrem Besuch im Libanon Anfang des Jahres anlässlich der erfolgreichen und hervorragenden Akkreditierung von Studiengängen der Rechtswissenschaftlichen Fakultät konnte Prof. Dr. Kerstin Fink, Geschäftsführerin der FIBAA, über mögliche Kooperationen sprechen. Diese wurden nun in einem Memorandum of Understanding schriftlich festgehalten.

Zukünftig möchten sich die FIBAA und die BAU gegenseitig in der Region Nahost und Nordafrika unterstützen. Herr Lars Weber, Bereichsleiter Internationales, und Frau Prof. Dr. Fink sind zuversichtlich: „Jetzt beginnt sowohl für die FIBAA als auch für die BAU eine sehr spannende Zeit. Zunächst planen wir einen gemeinsamen Workshop und eine Internationale Konferenz in Beirut. Das Thema der Veranstaltungen wird Critical Thinking in Bezug auf Quality Assurance aus Sicht unterschiedlicher Stakeholder sein. Ich freue mich auf die enge Zusammenarbeit und bin sicher, dass sowohl die FIBAA als auch die BAU davon profitieren werden.“

Pressemeldung der Beirut Arab University

Erfolgreiche Re-Registrierung der FIBAA in Kasachstan

Der Republikanische Akkreditierungsrat der Republik Kasachstan hat in seiner Sitzung am 15. Februar 2017 die FIBAA erneut als Akkreditierungsorgan in Kasachstan anerkannt. Dies wurde auch durch den Erlass des Ministeriums für Bildung und Forschung № 112 vom 14. März 2017 bestätigt. Die FIBAA ist somit für weitere fünf Jahre im Register 1 der anerkannten Akkreditierungsagenturen eingetragen. Jana Bekker, Sonderbeauftragte der FIBAA: „Natürlich begrüßen wir diese Entscheidung sehr. Die FIBAA arbeitet bereits seit fünf Jahren mit den Hochschulen in Kasachstan erfolgreich zusammen. Wir betreuen aktuell mehrere Akkreditierungsverfahren in Kasachstan und freuen uns darauf, auch in Zukunft die Hochschulen in der Republik bei der Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung unterstützen zu dürfen. Ich möchte mich herzlich bei allen Kollegen für ihre Mühen bedanken, die den Prozess der Registrierung begleitet und haben.“ Die Geschäftsführerin der FIBAA Prof. Dr. Kerstin Fink freut sich sehr über die Re-Akkreditierung in Kasachstan sowie über eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit mit den dortigen Hochschulen.

Bienvenidos a la FIBAA – Hochschulvertreter aus Zentralamerika zu Besuch in Bonn

Eine Delegation aus Zentralamerika besuchte am 28. März 2017 die FIBAA in Bonn. Die Hochschulvertreter kamen nach Deutschland auf Einladung der HRK im Rahmen des zentralamerikanischen Programms HICA (Harmonisation and Innovation in Central American HE Curricula). Sie besuchten neben der FIBAA auch das Wissenschaftszentrum Bonn und den Deutschen Akademischen Austauschdienst e.V. (DAAD).

Insgesamt tauschten sich 29 Universitätsvertreter aus sechs verschiedenen Ländern in offener Atmosphäre über die verschiedenen Akkreditierungsprozesse aus. Prof. Dr. Kerstin Fink, Geschäftsführerin der FIBAA, stellte in einem Vortrag das deutsche Akkreditierungsverfahren vor, das auf großes Interesse bei den Besuchern stieß. Die Hochschulvertreter stellten viele Unterschiede fest, wie zum Beispiel beim Thema Finanzierung, fest. Es wurde angeregt diskutiert und die verschiedenen Systeme auch verglichen. Alle Vertreter waren sich allerdings einig, dass Akkreditierungen oder Qualitätsüberprüfungen von Hochschulen und Studiengängen als Standard in ihren Ländern eingeführt werden sollten. Estefanía Guzmán, Projektmanagerin der FIBAA, betreute die Gäste, da sie selbst kolumbianische Wurzeln hat. Sie fasst zusammen: „Es war ein sehr schöner Tag mit anregenden Diskussionen, bei der die lateinamerikanische und die deutsche Kultur sich näher kamen!“

Akkreditierungsrat beschließt die Re-Akkreditierung der FIBAA

Der Akkreditierungsrat beschloss auf seiner Sitzung am 7. Februar 2017 die Re-Akkreditierung der FIBAA

„Über die Re-Akkreditierung freuen wir uns sehr. Wir als Team haben uns lange darauf vorbereitet und unsere Arbeit wurde belohnt. Als weitere Schritte stoßen wir nun die Verfahren für ENQA und EQAR an, auf die ich sehr positiv blicke,“ so Prof. Dr. Kerstin Fink, Geschäftsführerin der FIBAA.

Prof. Dr. Kerstin Fink zu Besuch im Libanon — erfolgreiche Akkreditierung von drei Studiengängen

Die Fakultät für Rechtswissenschaften und Politikwissenschaften der Beirut Arab University (BAU), Libanon feierte die Anerkennung der Internationalen Akkreditierung für ihre Studiengänge BA, MA und PhD durch die FIBAA. Anlässlich der Urkundenübergabe durch die Geschäftsführerin der FIBAA Frau Prof. Dr. Fink veranstaltete die Universität ein feierliches Essen unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Ministerrates H.E. Saad Hariri. Viele namhafte Persönlichkeiten, wie der Grand-Mufti des Libanon Sheikh Abdul-Latif Derian, ehemalige Premierminister der Republik, Botschafter der USA, Algerien, Jemen, Irak, Tunesien und Marokko sowie Vertreter der Botschafter von Indonesien und Palästina, besuchten die Veranstaltung.

Alle Studiengänge wurden ohne Auflage akkreditiert. In ihrer Festrede betonte Frau Prof. Dr. Fink, besonders die hohe Qualität der Programme.  Außerordentlich lobten die FIBAA Experten die internationale Ausrichtung der Studiengänge sowie die besonders motivierten und qualifizierten Lehrenden, die häufig über fundierte Berufspraxis verfügen. Davon machte sich Prof. Dr. Fink selbst ein Bild und besuchte die Campus sowohl in Beirut als auch BAU Debbieh. Beide Gebäude sind technisch und von der Ausstattung sehr modern und international. Spitzenbedinungen also für die Studierenden und Lehrenden. Höchst zukunftsweisend ist zudem das neue Gebäude der Universität mit spektakulärem Auditorium. „Ich schätze es sehr, dass die FIBAA diese Möglichkeit bekommen hat. Das positive Ergebnis unserer Evaluierung hat bestätigt, dass die Bemühungen der Beirut Arab University, europäische und internationale Standards zu erfüllen, bemerkenswert sind“, so Frau Prof. Dr. Fink während ihres Besuchs.

Um sich einen Gesamteindruck verschaffen zu können besuchte Frau Prof. Dr. Fink auch den Generaldirektor für Hochschulen am Bildungsministerium, Prof. Ahmad Al-Jammal. Er ist sehr engagiert in der Weiterentwicklung des Hochschul-Sektors im Libanon und daher sind für ihn Akkreditierung auch in Zukunft sehr wichtig. Bereits im Jahr 2015 führte die FIBAA erfolgreich Programmakkreditierungen durch. Der Präsident der BAU schätzt FIBAA als Agentur und ihre Arbeit sehr. Er ist überzeugt, dass Akkreditierungen für die internationalen Anerkennung der Universität essentiell sind, daher ist er an einem Ausbau der Zusammenarbeit zwischen FIBAA, der BAU und dem Raum Middle East und Nord Afrika interessiert.

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