Gutachterschulung – Webinar 2019

v.l.n.r.: Anna Hadwiger (Projektmanagerin FIBAA-Gutachterwesen), Elisabeth Rosenthal (Bereichsleiterin Programmakkreditierung) und Dr. Tino Shahin (Bereichsleiter FIBAA-Gutachterwesen)

Am 24. Oktober 2019 führte die FIBAA eine ihrer regelmäßigen Gutachterschulungen durch, dieses Mal in Form eines Webinars. Zahlreiche Gutachterinnen und Gutachter aus der Wissenschaft und Praxis nahmen an der interaktiven Veranstaltung teil.

Herr Dr. Tino Shahin (Bereichsleiter Gutachterwesen) und Frau Anna Hadwiger (Projektmanagerin Gutachterwesen) informierten die Teilnehmenden über die formalen Anforderungen an eine Gutachtertätigkeit für die FIBAA sowie die Zusammensetzung der Gutachtergremien gemäß HRK-Benennungsleitlinien. Frau Elisabeth Rosenthal (Bereichsleiterin Programmakkreditierung) erläuterte die gutachterliche Tätigkeit im Rahmen eines Akkreditierungsverfahrens und ging dabei insbesondere auf den Ablauf und die Ziele des Verfahrens ein. Die Bedeutung der Musterrechtsverordnung bzw. der landesspezifischen Verordnungen wurde hervorgehoben.

Im Vorfeld bestand die Möglichkeit, offene Fragen an die FIBAA-Veranstalter zu senden, die im Rahmen des Webinars geklärt und diskutiert werden konnten. Darüber hinaus konnten die Teilnehmenden ihre Fragen auch unmittelbar in der Schulung stellen. So ergab sich die Möglichkeit, mit den Referenten der FIBAA, aber auch mit ihren Kolleginnen und Kollegen interaktiv über die Aufgaben und Anforderungen der Gutachter in Akkreditierungsverfahren zu diskutieren.

Das Webinar ermöglichte einen guten Austausch zwischen der FIBAA und der Teilnehmenden und regte zu interessanten Diskussionen und Meinungsaustausch an. Das nächste Webinar und die nächste Präsenzschulung sind für das erste Quartal 2020 geplant.

FIBAA bei den Webinaren der russischen Mediaplattform HED - Higher Education Discovery

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Am 10. Oktober und 5. November 2019 nahm Jana Bekker, die Sonderbeauftragte der FIBAA, als Speaker an zwei Webinaren der Mediaplattform HED - Higher Education Discovery (Russland) unter der Ägide des Asia-Pacific Quality Network (APQN) teil.

Die Webinarreihe, die noch bis Mai 2020 läuft, widmet sich den Themen der Internationalisierung der Hochschulbildung, der Zusammenarbeit mit Qualitätssicherungsnetzwerken und -agenturen, der Gewinnung von ausländischen Studierenden und akademischer Mobilität sowie der Entwicklung von Hochschulpartnerschaften.

Teilnehmer und Speaker – darunter jeweils mehr als 100 Vertreter von Hochschulen, Qualitätssicherungsagenturen und weiteren Bildungsorganisationen – kamen aus Armenien, Australien, Brasilien, Deutschland, Kasachstan, Kirgisistan, Moldawien, Russland, Spanien, Tadschikistan, der Türkei und Weißrussland.

Frau Bekker präsentierte dabei zwei Vorträge, die wichtige Aspekte der internationalen Programmakkreditierung durch die FIBAA beleuchteten. In ihrem ersten Vortrag berichtete sie, wie Arbeitgeber und Berufspraxisvertreter an den FIBAA-Akkreditierungsverfahren teilnehmen und wie das Schwerpunktthema „Employability der Studierenden“ in diesen Verfahren auf unterschiedlichen Ebenen berücksichtigt wird. In dem zweiten Vortrag ging sie detailliert auf die Qualitätskriterien der FIBAA ein. Die Webinar-Teilnehmer zeigten dabei großes Interesse an Verfahrensabläufen sowie dem Fragen- und Bewertungskatalog der FIBAA.

Ausgezeichnete Qualität: Die FIBAA verleiht ihr Premiumsiegel an die ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Die FIBAA hat ihr Premiumsiegel an die Studiengänge Betriebsökonomie (B.Sc.) und Wirtschaftsinformatik (B.Sc.) der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) verliehen. Damit wird die exzellente Studien- und Lehrqualität der Bachelorstudiengänge durch die Agentur ausgezeichnet. Das Gutachterteam konnte im Rahmen des Re-Akkreditierungsverfahrens eine Reihe von Kriterien feststellen, die die Qualitätsanforderungen bei beiden Studiengängen übertreffen. Den Gutachtern ist insbesondere die Weiterentwicklung der Studiengänge und Umsetzung von Empfehlungen aus den vorangegangenen Akkreditierungen positiv aufgefallen.

Im September 2019 reiste FIBAA-Geschäftsführerin Professor Dr. Kerstin Fink nach Winterthur, um der ZHAW persönlich das FIBAA-Premiumsiegel zu überreichen. ZHAW-Direktor Prof. Dr. Reto Steiner, die Studiengansleitungen der beiden Studiengänge sowie das Qualitätsmanagement-Team nahmen ebenfalls am Festakt teil und zeigten sich über das Premium-Siegel sehr erfreut.

"Die ZHAW kann sehr stolz auf die herausragende Qualität ihrer Bachelorstudiengänge sein", so Professor Dr. Fink. „Die Studierenden erhalten eine ausgezeichnete Ausbildung, die sie auf ihre berufliche Karriere optimal vorbereitet und werden dabei auf die bestmögliche Weise von Seiten Ihrer Hochschule unterstützt.“

Die FIBAA ist die einzige Akkreditierungsagentur, die ein Premium-Siegel für Programmakkreditierungen verleiht. Damit werden herausragende, etablierte Studiengänge besonders ausgezeichnet, die bereits Absolventen verzeichnen und eine exzellente Qualität in allen Bereichen von Studium und Lehre aufweisen.

Prof. Dr. Fink (FIBAA-Geschäftsführerin) und Prof. Dr. Steiner (ZHAW-Direktor) mit der FIBAA-Akkreditierungsurkunde im Kreise der Studiengangsleiter und des QM-Teams

FIBAA bei der Fachtagung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in Mainz: Projekt nexus – Übergänge gestalten, Studienerfolg verbessern

v.l.n.r.: Dr. Heinz-Ullrich Schmidt (FIBAA Sonderbeauftragter) und Prof. Dr. Uwe Schmidt (Mitglied der FIBAA Akkreditierungskommission für Institutionelle Verfahren und Leiter des Zentrums für Qualitätssicherung und -entwicklung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz)

Am 26. und 27. September 2019 fand an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz die Tagung des HRK-Projekts nexus zum Thema „Anerkennung und Anrechnung im Kontext der (System-)Akkreditierung“ statt. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Bereichen der Hochschulbildung nahmen an der Fachtagung teil.

Hintergrund der Veranstaltung war, die Qualitätskultur im Bereich der Anerkennung akademischer Leistungen und der Anrechnung außerhochschulisch erworbener Kompetenzen zu stärken und weiterzuentwickeln. Nach Ansicht der Teilnehmenden haben sich durch das neue Akkreditierungsrecht weitere Spielräume ergeben, die die Möglichkeit eröffnen, die Entwicklung der Hochschulen im Dialog voranzutreiben.

Vertreter aus Hochschulen, Akkreditierungsagenturen und der Stiftung Akkreditierungsrat eröffneten in einem impulsgebenden Dialog die Veranstaltung. So hielt Prof. Dr. Uwe Schmidt, Mitglied der FIBAA Akkreditierungskommission für Institutionelle Verfahren und Leiter des Zentrums für Qualitätssicherung und -entwicklung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz einen Vortrag zum Thema „Die Akkreditierung als Beitrag zur Qualitätsentwicklung? Chancen und Risiken aus Sicht der Hochschulforschung“ und betonte, dass Kompetenzorientierung als Währung für Anrechnung und Anerkennung eine wichtige Grundlage bilde und noch nicht hinreichend operationalisiert sei.

FIBAA Sonderbeauftragter Dr. Heinz-Ulrich Schmidt nahm ebenfalls an der Fachtagung teil und kommentierte in einem eigenen Beitrag die Thematik insgesamt sowie einzelne Detailaspekte aus der Sicht und der Erfahrung der FIBAA. Die Praxis der FIBAA sei dadurch gekennzeichnet, dass sie bereits im Vorfeld der Begehung vor Ort Schritte unternimmt, um Auflagen in diesem Bereich möglichst zu vermeiden.

Im weiteren Verlauf beleuchteten Workshops das Tagungsthema aus Leitungs-, Fächer- und Verwaltungsperspektive. Die Tagung bot die Möglichkeit, Akteurinnen und Akteure unterschiedlicher Hochschulen und Hochschultypen ins Gespräch zu bringen und somit dazu beizutragen, dass das Problembewusstsein für die Thematik gestärkt wird und Impulse für die Qualitätsweiterentwicklung gefunden werden.

Deutsch-Chinesischer Austausch zur internen und externen Qualitätssicherung im Hochschulbereich

Im August 2019 reiste Frau Viktoria Tischanski, FIBAA Referentin International, an die FOM Hochschule (FOM) nach Essen, um dort für eine chinesische Delegation einer langjährigen Partnerhochschule der FOM einen Vortrag über Akkreditierung aus europäischer Perspektive zu halten.

Die Partnerschaft zwischen der FOM und der Shanxi University of Finance and Economics (SXUFE) besteht seit mehr als siebzehn Jahren und widmet sich der hochschulischen Ausbildung chinesischer Studierender. Als entscheidender Meilenstein dieser Kooperation wurde im Jahr 2012 das Sino-German Institut an der SXUFE und im Jahr 2013 die German-Sino School of Business & Technology an der FOM gegründet. Diese Kooperation ermöglicht den Studierenden, einen international anerkannten Studienabschluss zu erlangen.

Die Delegation unter der Leitung von Prof. Naijun Chang, Parteisekretär der SXUFE und Vorsitzender des Komitees für Hochschulangelegenheiten, bestand aus sechs Teilnehmenden, unter ihnen auch Prof. Yunhui Fan, die Leiterin des Sino-German Instituts. Seitens der FOM nahmen unter anderem FOM-Rektor Prof. Dr. Burghard Hermeier, FOM-Kanzler Dr. Harald Beschorner, Frau Lin Liu, FOM-Direktorin der German-Sino School of Business & Technology und Herr Bernhard Minke, FOM-Leiter des Qualitätsmanagements, teil.

Gegenstand der Veranstaltung in Essen war die interne und externe Qualitätssicherung und Qualitätsweiterentwicklung im Hochschulbereich. Die FOM, die SXUFE und die FIBAA tauschten hierzu ihr Wissen und ihre Erfahrungen aus unterschiedlichen Perspektiven aus.

Als systemakkreditierte Hochschule, stellte die FOM ihren aktuellen Akkreditierungsstatus sowie ihr internes Qualitätsmanagementsystem ihrer Partnerhochschule vor. Als Referentin der FIBAA präsentierte Frau Tischanski den Prozess internationaler Akkreditierungsverfahren aus Sicht einer international ausgerichteten Akkreditierungsagentur. Prof. Yunhui Fan bereicherte den Austausch, indem sie einen Vortrag zum chinesischen Akkreditierungswesen und dessen Qualitätssicherungsinstrumenten sowie ihre Umsetzung an der SXUFE vorstellte.

Die Veranstaltung war durch ein lebhaftes Interesse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gekennzeichnet und bot eine Gelegenheit für einen inspirierenden Austausch zum Akkreditierungswesen in Deutschland und China. Die FIBAA war über diese Einladung sehr erfreut und wünscht den beiden Hochschulen eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit, insbesondere mit Blick auf die Qualitätssicherung und Qualitätsweiterentwicklung.

v.l.n.r.: Dr. Suntrup-Andresen (FOM, Wissenschaftliche Koordination), Dr. Beschorner (FOM, Kanzler), Prof. Yunhui Fan (SXUFE, Leiterin des Sino-German Instituts), Prof. Naijun Chang (SXUFE, Vorsitzender des Komitees für Hochschulangelegenheiten, Parteisekretär der SXUFE), Viktoria Tischanski (FIBAA Referentin International), Prof. Hermeier (FOM, Rektor), Lin Liu (FOM, Direktorin der German-Sino School of Business & Technology), Bernhard Minke (FOM, Leitung Qualitätsmanagement)

Anerkennung durch das Ministerkabinett der Ukraine

Mit Erlass von Juli 2019 hat das Ministerkabinett der Ukraine die FIBAA in das Register der ausländischen Akkreditierungs- und Qualitätssicherungsagenturen in der Ukraine aufgenommen. Damit werden die Entscheidungen der FIBAA über die Akkreditierung von ukrainischen Hochschulen und Studiengängen vom Ministerium für Bildung und Wissenschaft offiziell anerkannt.

Die FIBAA freut sich über die Anerkennung und die Möglichkeit, die Hochschulen in der Ukraine bei der Qualitätssicherung und Qualitätsweiterentwicklung unterstützen zu dürfen.

Somit wächst das internationale Netzwerk der FIBAA dynamisch weiter: Vom russischsprachigen und zentralasiatischen Markt über Nahen und Mittleren Osten bis zum asiatisch-pazifischen Raum kooperiert die FIBAA mit Stakeholdern aus dem tertiären Bildungsbereich.

Feierliche Übergabe der Systemakkreditierungsurkunde an der Fachhochschule des Mittelstands

Prof. Dr. Fink und Prof. Dr. Dreier bei der feierlichen Urkundenübergabe

Die FIBAA freut sich, die erfolgreiche Systemakkreditierung an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) verkünden zu dürfen.

Das Qualitätsmanagementsystem der Hochschule wurde durch das Gutachterteam der FIBAA gemäß der Anforderungen der Stiftung Akkreditierungsrat bestätigt. Als besonders positiv hoben die Gutachter unter anderem die strukturierte Herangehensweise an die Studiengangskonzeption, das langjährig erprobte, vielfältige Evaluations- und Befragungssystem sowie das Engagement der mit dem Qualitätsmanagement betrauten und der daran beteiligten Hochschulmitarbeiter hervor.

Im Rahmen einer festlichen Zeremonie in Bielefeld verlieh FIBAA-Geschäftsführerin Frau Professor Dr. Kerstin Fink persönlich die Akkreditierungsurkunde. Frau Professor Dr. Anne Dreier, Rektorin und Geschäftsführerin der FHM, Herr Professor Dr. Walter Niemeier, FHM Prorektor für Studium und Lehre, sowie weitere Repräsentanten und Stakeholder der FHM zeigten sich bei der Feierstunde über die erfolgreiche Systemakkreditierung sehr erfreut.

„Die exzellente Güte Ihres Qualitätsmangementsystems ist das Ergebnis einer Qualitätskultur an Ihrer Hochschule, die von allen Beteiligten getragen wird“, lobte Frau Professor Dr. Fink in ihrer Laudatio und gratulierte allen Stakeholdern, die an diesem Akkreditierungsverfahren beteiligt waren.

Erasmus+ – Jean Monnet Projekt „EQAS“: Erfahrungsaustausch mit Hochschulvertretern, Akkreditierungsagenturen und Studierenden aus der Russischen Föderation

v.l.n.r.: Dr. Birger Hendriks (FIBAA-Sonderbeauftragter), Herr Mikhail Shvetsov (Rektor der Mari State University) und Frau Dr. Lemka Izmaylova (Direktorin der NAA)

Mikhail Petropavlovskiy (Stellvertretender Direktor der NAA – 3. von links), Jana Bekker (FIBAA-Sonderbeauftragte – in der Mitte) und Christopher Bohlens (FIBAAs studentischer Gutachter – 2. von rechts) im Kreise der Forum-Teilnehmenden

Im Sommer 2019 hat die FIBAA an sehr interessanten Veranstaltungen im Rahmen des Erasmus+ – Jean Monnet – Projekts „European Quality Assurance for Students (EQAS)“ als Projektpartner in Joshkar-Ola und Irkutsk (Russische Föderation) teilgenommen.

FIBAA-Sonderbeauftragter Herr Dr. Birger Hendriks, Prof. Dr. Volker Gehmlich (Professor an der Hochschule Osnabrück und FIBAA-Gutachter) und Herr Christopher Bohlens (FIBAAs studentischer Gutachter) wurden im Mai 2019 von der Mari State University zu einem Workshop nach Joshkar-Ola eingeladen. Die deutschen Gäste haben die Einbindung von Studierenden in interne und externe Qualitätssicherungsprozesse in der Hochschulbildung aus europäischer Perspektive vorgestellt. Es folgte ein inspirierender Austausch mit der nationalen Akkreditierungsagentur (NAA), mit russischen Hochschulvertretern und Studierenden sowie studentischen Organisationen wie Russian Union of Youth über Ziele, Methoden und Best Practices in diesen Prozessen.

Zudem wurden im Juni 2019 FIBAA-Sonderbeauftragte Frau Jana Bekker und erneut FIBAAs studentischer Gutachter Herr Christopher Bohlens nach Irkutsk zu einem studentischen Forum eingeladen, an dem über 500 junge Menschen aus unterschiedlichen Regionen Russlands sowie aus dem Ausland teilgenommen haben. Zu den Teilnehmenden gehörten Führungskräfte und Aktivisten von Studentenwerken und studentischen Initiativen, die sich unter anderem für die Integration von Studierenden in Qualitätssicherung an Hochschulen engagieren. Für sie wurden verschiedene Vorträge und Workshops für die erfolgreiche Umsetzung ihrer Initiativen organisiert. Frau Bekker und Herr Bohlens nutzten diese Gelegenheit, um einen Vortrag über die Rolle der Studierenden in FIBAA-Akkreditierungsprozessen für die jungen und ambitionierten Teilnehmenden zu halten und ihnen die europäische Akkreditierungspraxis näher zu bringen.

Beide Veranstaltungen ermöglichten einen wegweisenden Erfahrungsaustausch zur Qualitätssicherung und Qualitätsweiterentwicklung im tertiären Bereich. Die FIBAA ist bereits seit Januar 2019 als Partner am „EQAS“-Projekt beteiligt und ist über das Interesse und Engagement der verschiedenen Stakeholder aus dem russischen Hochschulbereich sehr beeindruckt.

Erfolgreiche Teil-Systemakkreditierung an der School of International Business and Entrepreneurship (SIBE) der Steinbeis-Hochschule Berlin

Die FIBAA freut sich, die erfolgreiche Teil-Systemakkreditierung an der School of International Business and Entrepreneurship (SIBE) der Steinbeis-Hochschule Berlin verkünden zu dürfen.

Die SIBE hat ein umfassendes und überzeugendes internes und systemübergreifendes Qualitätsmanagementsystem eingerichtet, dessen Wirksamkeit durch das Gutachterteam der FIBAA gemäß der Anforderungen der Stiftung Akkreditierungsrat bestätigt wurde. Die Teil-Systemakkreditierung wurde ohne Auflagen vergeben.

Das Gutachterteam hob hervor, dass alle wesentlichen akkreditierungsrelevanten Aspekte berücksichtigt und alle Prozesse mit definierten und regelmäßig aktualisierten Zielgrößen versehen werden. Feste Berichts- und Informationspflichten versetzen alle Beteiligten in die Lage, ihrer Steuerungsverantwortung gerecht zu werden.

Im Rahmen einer festlichen Zeremonie in Stuttgart verlieh FIBAA-Geschäftsführerin Frau Professor Dr. Kerstin Fink persönlich die Akkreditierungsurkunde und gratulierte allen Stakeholdern, die an diesem umfassenden Akkreditierungsverfahren beteiligt waren: „Die SIBE und die FIBAA verbindet bereits eine 22-jährige Zusammenarbeit. Die SIBE kann auf die erfolgreichen Entwicklungen der Hochschule sehr stolz sein. Die exzellente Güte ihres Qualitätsmangementsystems ist das Ergebnis konsequenter Qualitätsarbeit des gesamten Teams.“

v.l.n.r.: Prof. Dr. Dr. h. c. Werner G. Faix (SIBE Geschäftsführer), Prof. Dr. Kerstin Fink (FIBAA Geschäftsführerin), Hanna Bollmann (Director Curriculum and Quality Management), Christine Wendel (Head of Quality Management & Controlling) und Marlene Köhler (Specialist Curriculum and Quality Management)

Verfahren und Anforderungen der Systemakkreditierung – nach der neuen Rechtsgrundlage

Frau Guzman, FIBAA-Projektmanagerin
für Programm- und Systemakkreditie-
rungen (links) und Herr Weber, FIBAA-
Bereichsleiter für Institutionelle und
Internationale Verfahren (rechts)



FIBAA Consult veranstaltete im Mai 2019 einen weiteren Workshop zum neuen Akkreditierungsrecht – dieses Mal mit Blick auf die Verfahren und Anforderungen der Systemakkreditierung.

Herr Lars Weber, FIBAA-Bereichsleiter für Institutionelle und Internationale Verfahren, leitete mit Unterstützung von Frau Estefanía Guzman, FIBAA-Projektmanagerin für Programm- und Systemakkreditierungen, den Workshop in der Geschäftsstelle der FIBAA. In seinem Vortrag stellte er die formalen und fachlich inhaltlichen Kriterien an akkreditierungsfähige Qualitätsmanagementsysteme für Studium und Lehre sowie den Verfahrensablauf nach neuem Akkreditierungsrecht vor und erläuterte die Verantwortlichkeiten der Stakeholder Hochschule – Agentur(en) – Stiftung Akkreditierungsrat. Gemeinsam mit den zahlreichen Hochschulvertretern wurden die praktischen Herausforderungen und Chancen des neuen Rechts in der Systemakkreditierung diskutiert.

Die Veranstaltung bot den Hochschulen eine gute Gelegenheit, sich zu vernetzen und auszutauschen. Die FIBAA freut sich über das rege Interesse der Teilnehmenden und möchte in diesem Übergangsprozess den Hochschulen als Partner zur Seite stehen und diese auf dem Weg zum neuen Akkreditierungsrecht unterstützen.

FIBAA und AACSB gestalten gemeinsamen Workshop für Quality Assurance Professionals

v.l.n.r.: Dr. Stephanie Morgan (Kent Business School, UK), Dr. Shahin (Referent FIBAA-Consult und Bereichsleiter Gutachterwesen) und Adam Thomas (ZHAW)

Gemeinsam mit der Association to Advance Collegiate Schools of Business (AACSB) organisierte die FIBAA im April 2019 einen Workshop für Quality Assurance Professionals in Edinburgh. Der Workshop fand im Vorfeld der jährlichen AACSB-Konferenz für Europa, den Mittleren Osten und Asien statt und richtete sich an Führungspersönlichkeiten und Stakeholder des Qualitätsmanagements international führender Hochschulen.

Herr Dr. Tino Shahin (Referent FIBAA-Consult und Bereichsleiter Gutachterwesen), in Vertretung von der Geschäftsführerin Frau Professor Dr. Kerstin Fink, leitete die Workshop-Sessions zusammen mit Dr. Stephanie Morgan von der Kent Business School (Vereinigtes Königreich) und Adam Thomas von der schweizerischen Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW).

In seinem Vortrag über “Impact von Employability auf Stakeholder im Akkreditierungswesen“ präsentierte Herr Dr. Shahin, wie Employability im Akkreditierungswesen gefördert wird und wie die Hochschulen diese in ihren alltäglichen Betrieb einbauen können. Mithilfe von konkreten Fallbeispielen aus der Praxis konnten die Teilnehmenden das Gelernte anwenden, ihre Lösungsvorschläge vorstellen und diese mit ihren Kolleginnen und Kollegen diskutieren.

Die FIBAA veranstaltet bereits zum dritten Mal gemeinsam mit der AACSB den erfolgreichen Workshop und freut sich, Entscheidungsträgern und Qualitätsmanagern an Hochschulen aufzuzeigen, wie sie Employability in ihre Aktivitäten zur Qualitätsweiterentwicklung integrieren können.

Erfolgreiche Anerkennung der FIBAA als internationale Akkreditierungsagentur in der Türkei

Der Higher Education Quality Council of Turkey (HEQC) hat in seiner Sitzung am 3. April 2019 die FIBAA als internationale Akkreditierungsagentur in der Türkei anerkannt.

Die FIBAA hat im Bewerbungsprozess erfolgreich belegt, dass ihre Qualitätsstandards den Anforderungen des HEQC an ausländische Akkreditierungsagenturen entsprechen. Heute ist die FIBAA eine von nur drei internationalen Agenturen, unter ihnen auch die AACSB, die die Anerkennung für fünf Jahre verliehen bekommen hat.

Der HEQC ist eine öffentliche türkische Institution, die das Qualitätsniveau der Bildungs- und Forschungstätigkeiten sowie Verwaltungsleistungen der Hochschulen nach den nationalen und internationalen Qualitätsstandards bewertet und die Zulassung externer Akkreditierungsagenturen verantwortet.

Die FIBAA freut sich über die Anerkennung und die Möglichkeit, die Hochschulen in der Türkei bei der Qualitätssicherung und Qualitätsweiterentwicklung unterstützen zu dürfen.

Erasmus+ – Jean Monnet Projekt „EQAS“ geht in die zweite Runde: FIBAA als Projektpartner und Keynote Speaker in Moskau

V.l.n.r.: Jana Bekker (FIBAA-Sonderbeauftragte), Dr. Lemka Izmaylova (Direktorin der NAA), Prof. Dr. Kerstin Fink (FIBAA-Geschäftsführerin), Frau Natalya Naumova (Stellvertretende Direktorin der Föderalen Aufsichtsstelle im Bereich Bildung und Wissenschaft), Olga Yakimchuk (Föderale Aufsichtsstelle im Bereich Bildung und Wissenschaft) und Mikhail Shvetsov (Rektor der Mari State University)

Runder Tisch im Rahmen des Jean Monnet Projekts „EQAS“ in Moskau.

Die Zusammenarbeit zwischen der FIBAA, der National Accreditation Agency der Russischen Föderation (NAA) und der Mari State University im Rahmen des Jean Monnet Projekts „European Quality Assurance for Students“ (EQAS) wurde Ende März in Moskau fortgesetzt.

An der zweitägigen Veranstaltung nahmen unter anderem Vertreter der Föderalen Aufsichtsstelle im Bereich Bildung und Wissenschaft, russische Hochschulen, studentische Vertreter sowie russische und kasachische Akkreditierungsagenturen teil.

Der intensive Austausch ermöglichte eine gute Gelegenheit, gemeinsam mit den Teilnehmenden die besten Praktiken und Methoden für die Einbeziehung von Studierenden in interne und externe Qualitätssicherungsprozesse im Hochschulbereich zu diskutieren.

Professor Dr. Kerstin Fink trat als Keynote-Speaker auf und präsentierte aus Sicht der FIBAA und der europäischen Perspektive, wie die Einbeziehung von Studierenden in Akkreditierungsverfahren praktiziert wird  sowie welcher Mehrwert dadurch für die Qualitätssicherung und Qualitätsweiterentwicklung im Hochschulbereich entsteht.

Im Mai 2019 geht das Projekt in die dritte Runde. Gastgeber wird dieses Mal die Mari State University in Yoshkar-Ola, Russische Föderation, sein. Auch an diesem Treffen wird die FIBAA als Projektpartner aktiv teilnehmen.

Perspektiven für die Akkreditierung in Deutschland und Europa: FIBAA auf dem fünften gemeinsamen Workshop mit der BundesDekaneKonferenz

Die Veranstalter der BundesDekaneKonferenz: Prof. Dr. Ziegler (BDK), Prof. Dr Kerstin Fink (FIBAA) sowie Prof. Dr. Dieter Rüth und Prof. Dr. Waller (Hochschule Bochum) im Kreise der Vortragenden und Teilnehmenden des Workshops

Im April 2019 fand an der Hochschule Bochum der fünfte Workshop der BundesDekaneKonferenz in Kooperation mit der FIBAA zum Thema „Perspektiven für die Akkreditierung in Deutschland und Europa“ statt. Der gemeinsamen Einladung sind zahlreiche Entscheidungsträger aus Hochschulen und dem Akkreditierungswesen gefolgt.

Schwerpunkt der Veranstaltung war die neue Rechtslage des deutschen Akkreditierungswesens. FIBAA-Geschäftsführerin Professor Dr. Kerstin Fink repräsentierte im Rahmen des Workshops die Sicht der Akkreditierungsagentur und hielt einen Vortrag zum aktuellen Stand der Akkreditierungsverfahren und deren operativen Abläufen.

Die Veranstaltung bot den Teilnehmenden einen umfassenden Blick auf die aktuellen Entwicklungen im deutschen Akkreditierungssystem, da das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven – Staat, Hochschulen, Stiftung Akkreditierungsrat, Akkreditierungsagentur – beleuchtet wurde.

Hochkarätige Vortragende wie Michael Ficker, Referatsleiter im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Professor Dr. Marcelo da Veiga, Vorstandsmitglied des Verbandes der Privaten Hochschulen mit Gastsitz in der Stiftung  Akkreditierungsrat, Dr. Olaf Bartz, Geschäftsführer der Stiftung Akkreditierungsrat, sowie Professor Dr. Eva Waller, Vizepräsidentin für Studium und Lehre an der Hochschule Bochum, schilderten den Teilnehmenden ihre Sicht zum neuen deutschen Akkreditierungssystem und dessen Entwicklung.

„Die FIBAA versteht sich als Partner von Hochschulen und ist über den aktiven Austausch zwischen den Stakeholdern, der mit diesem Workshop ermöglicht wurde, sehr erfreut“, resümiert Professor Dr. Fink. Der sechste Workshop wird voraussichtlich im Herbst 2019 stattfinden.

FIBAA in Kooperation mit dem Verband der Privaten Hochschulen (VPH): Deutsches Akkreditierungswesen und seine neue Rechtsgrundlage

V.l.n.r.: Dr. Tino Shahin (Referent FIBAA-Consult und Bereichsleiter Gutachterwesen, Prof. Dr. Marcelo da Veiga (VPH-Vorstandsmitglied mit Gastsitz in der Stiftung Akkreditierungsrat), Prof. Dr. Kerstin Fink (FIBAA-Geschäftsführerin) und Dr. Olaf Bartz (Geschäftsführer der Stiftung Akkreditierungsrat)

Im März 2019 hat die FIBAA in Kooperation mit dem Verband der Privaten Hochschulen (VPH) einen Workshop zur neuen Rechtsgrundlage im deutschen Akkreditierungswesen veranstaltet.

Hintergrund ist der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 17. Februar 2016, mit dem eine umfassende Neuordnung des Akkreditierungswesens für Studiengänge an deutschen Hochschulen notwendig geworden ist. Infolgedessen ist am 1.1.2018 der Studienakkreditierungsstaatsvertrag in Kraft getreten, welcher heute gemeinsam mit der Musterrechtsverordnung (MRVO), auf die sich die Kultusministerkonferenz (KMK) geeinigt hat, die rechtlichen Rahmenbedingungen bildet.

Die Referenten der Veranstaltung, unter ihnen Dr. Olaf Bartz, Geschäftsführer der Stiftung Akkreditierungsrat, sowie FIBAA-Geschäftsführerin Professor Dr. Kerstin Fink und FIBAA Consult-Referent Dr. Tino Shahin, präsentierten den Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern den aktuellen Stand des Akkreditierungssystems. Die Repräsentanten der Hochschulen haben einen detaillierten Überblick über die Veränderungen gegenüber der früheren Rechtslage sowie zum neuen operativen Ablauf des Akkreditierungsverfahrens bekommen. Dazu gehören unter anderem die Berücksichtigung des zeitlichen Rahmens, die Anforderungen an die Selbstberichte sowie die Aufteilung der Verantwortlichkeiten der Stakeholder Hochschule – Agentur(en) – Stiftung Akkreditierungsrat. Der Workshop war durch ein sehr reges Interesse der Teilnehmer gekennzeichnet und ermöglichte einen direkten Dialog mit allen drei Stakeholdern.

Die FIBAA war äußerst erfreut, Dr. Olaf Bartz, Geschäftsführer der Stiftung Akkreditierungsrat, und Professor Dr. Marcelo da Veiga, VPH-Vorstandsmitglied mit Gastsitz in der Stiftung Akkreditierungsrat, in der Geschäftsstelle begrüßen zu dürfen und zusammen mit den Vertreterinnen und Vertretern der Hochschulen über die Neuerungen im deutschen Akkreditierungswesen zu diskutieren.

Der nächste Workshop zur neuen Rechtslage im Akkreditierungswesen findet am 21. Mai 2019 in der Geschäftsstelle der FIBAA statt.

FIBAA beim DIHK-Arbeitskreis „Wirtschaft und Schule/Hochschule“

Auf Einladung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) trat FIBAA-Geschäftsführerin Professor Dr. Kerstin Fink beim DIHK-Arbeitskreis "Wirtschaft und Schule/Hochschule" vor bundesweiten Vertretern der Industrie- und Handelskammern, Repräsentanten der Kultusministerkonferenz sowie des DIHK als Keynote-Speaker auf.

Unter dem Titel "Potentiale der Akkreditierung zur Förderung von Employability an Hochschulen" präsentierte Professor Dr. Fink wie Employability auf verschiedenen Ebenen der Akkreditierung realisiert wird.

Die FIBAA fördert Employability dank ihrer Qualitäts- und Prüfkriterien sowie durch die Einbindung erfahrener Gutachter aus der Wissenschaft, Wirtschaft und Studierendenschaft in jedem Akkreditierungsverfahren. Zudem sind sowohl in den FIBAA-Akkreditierungskommissionen als auch in der Stiftung Akkreditierungsrat praxisaffine Mitglieder ein wichtiger Teil des Entscheidungsgremiums. Eine Besonderheit der FIBAA ist auch, dass die Spitzenverbände der deutschen, österreichischen und Schweizer Wirtschaft bzw. Industrie im Stiftungsrat der FIBAA vertreten sind.

"Die Themen Hochschulakkreditierung und Employability sind seit 25 Jahren untrennbare Bestandteile der Identität der FIBAA. Dazu gehört ebenfalls der direkte Dialog mit allen betreffenden Stakeholdergruppen", so Professor Dr. Fink. "Daher war es uns eine große Freude, die Gelegenheit zu nutzen und uns über die Weiterentwicklung von Qualität und Employability für Studierende bzw. Absolventen und Arbeitgeber mit dem DIHK-Arbeitskreis "Wirtschaft und Schule/Hochschule" auszutauschen."

Exzellente Qualität: Die FIBAA verleiht ihr Premiumsiegel an die ESB Business School der Hochschule Reutlingen

Die Executive Program Advisors Prof. Dr. Schütz (links)
und Prof. Dr. Binder (rechts) mit Prof. Dr. Fink
(FIBAA-Geschäftsführerin) bei der festlichen Zeremonie

Die FIBAA hat ihr Premiumsiegel an die Studiengänge Consulting & Business Analytics (M.Sc.) und Strategic Sales Management (M.A.) der ESB Business School der Hochschule Reutlingen verliehen. Damit wird die exzellente Studien- und Lehrqualität der Masterstudiengänge durch die Agentur ausgezeichnet. Im Rahmen des Akkreditierungsverfahrens konnte das Gutachterteam eine Reihe von Kriterien feststellen, die die Qualitätsanforderungen bei beiden Studiengängen übertreffen.

Im März 2019 reiste FIBAA-Geschäftsführerin Professor Dr. Kerstin Fink persönlich an die Hochschule Reutlingen und überreichte im Rahmen einer feierlichen Zeremonie dem Hochschulpräsidenten Professor Dr. Hendrik Brumme und dem Vizepräsidenten für Lehre, Professor Harald Dallman, die Premium-Urkunde. Professor Dr. Andreas Taschner, Dekan der ESB Business School, sowie die beiden Executive Program Advisors Prof. Dr. Tobias Schütz und Prof. Dr. Christoph Binder nahmen ebenfalls am Festakt teil und zeigten sich über das Premium-Siegel sehr erfreut.

"Die ESB Business School kann sehr stolz auf die herausragende Qualität ihrer Masterstudiengänge sein", so Professor Dr. Fink. "Damit wird den Studierenden eine ausgezeichnete Ausbildung angeboten, die sie für ihre berufliche Karriere optimal vorbereitet."

Die FIBAA ist die einzige Akkreditierungsagentur, die ein Premium-Siegel für Programmakkreditierungen verleiht. Damit werden Studienprogramme aus der Masse hervorgehoben, die sich in der Praxis bewährt haben und sich aus eigenem Ansporn durch exzellente Leistungen auszeichnen."

Indonesien: FIBAA und Airlangga Universität tauschen Wissen über europäischen Hochschulraum aus

FIBAA-Geschäftsführerin Professor Dr. Fink und
UNAIR Vize-Rektor Professor Dr. Santoso

Im Februar 2019 reiste FIBAA-Geschäftsführerin Professor Dr. Kerstin Fink an die Airlangga Universität (UNAIR) in Surabaya, Indonesien. Der Besuch ermöglichte einen interessanten Erfahrungsaustausch zwischen den beiden Institutionen.

Die zweitälteste staatliche Universität Indonesiens präsentierte ihr Leitbild sowie die einzelnen Fakultäten und zeigte sich engagiert im Blick auf die Weiterentwicklung ihrer Qualitätssicherung. UNAIR war daran interessiert, eine europäische und international ausgerichtete Akkreditierungsagentur wie die FIBAA sowie die Standards des europäischen Akkreditierungswesens kennenzulernen.

„Die FIBAA bietet umfassendes Wissen über Qualitätssicherung und Qualitätsweiterentwicklung im Hochschulbereich und konnte der UNAIR die Akkreditierungs-Prozesse aus der europäischen Perspektive vorstellen“, erklärt Professor Dr. Fink.

Die Veranstaltung war durch ein lebhaftes Interesse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gekennzeichnet und bot eine Gelegenheit für einen Austausch zwischen FIBAA und den Repräsentanten der Hochschule. Seitens der UNAIR nahmen Studiengangsleiter, Hochschullehrer sowie der Vize-Rektor Professor Dr. Djoko Santoso teil.

„Die FIBAA war sehr erfreut über die Gelegenheit, die Struktur und die Ziele der UNAIR kennenzulernen und darüber, der indonesischen Hochschule die europäische Akkreditierungspraxis näher zu bringen“, resümiert Professor Dr. Fink. „Angesichts unseres Beobachterstatus im Asia-Pacific Quality Network (APQN), ist der asiatisch-pazifische Raum eine wichtige Zielregion der FIBAA.“

Feierliche Übergabe der Systemakkreditierungsurkunde an der Internationalen Hochschule Bad Honnef

v.l.n.r.: Prof. Dr. Bornemeyer (Prorektorin Qualität der Lehre). Prof. Dr. Fink (FIBAA-Geschäfts-führerin), Prof. Dr. Thuy (IUBH-Rektor), Herr Thorsten Schomann (Qualitätsmanagement-beauftragter)

Die FIBAA ist erfreut, die erfolgreiche Erst-Systemakkreditierung der Internationalen Hochschule Bad Honnef (IUBH) verkünden zu dürfen.

Das ausgezeichnete Qualitätsmanagementsystem der Hochschule wurde durch das Gutachterteam der FIBAA gemäß der Anforderungen der Stiftung Akkreditierungsrat bestätigt. Die Systemakkreditierung wurde ohne Auflagen vergeben.

Das Gutachterteam hob hervor, dass im Bereich Studium und Lehre alle wesentlichen akkreditierungsrelevanten Aspekte berücksichtigt und alle relevanten Stakeholder regelmäßig eingebunden werden. Die IUBH wird dabei von einer Kultur der Qualitätsverbesserung getragen und das System wird auch aktiv gelebt.

Im Rahmen einer festlichen Zeremonie in Bad Honnef verlieh FIBAA-Geschäftsführerin Frau Professor Dr. Kerstin Fink persönlich die Akkreditierungsurkunde. Professor Dr. Peter Thuy, Rektor der IUBH, Prof. Dr. Claudia Bornemeyer, Prorektorin im Bereich Qualität der Lehre, sowie weitere Repräsentanten und Stakeholder der IUBH zeigten sich bei der Feierstunde über die erfolgreiche Systemakkreditierung erfreut.

„Die exzellente Güte Ihres Qualitätsmangementsystems und Ihrer Studiengänge ist das Ergebnis konsequenter Qualitätsarbeit Ihres gesamten Teams in den letzten Jahren“, lobte Professor Dr. Fink in ihrer Laudatio und gratulierte allen Stakeholdern, die an diesem Akkreditierungsverfahren beteiligt waren.

Studierende im Mittelpunkt der Akkreditierung: FIBAA als Partner der National Accreditation Agency der Russischen Föderation bei einem Erasmus+ Projekt

v.l.n.r.: Prof. Dr. Fink (FIBAA-Geschäftsführerin),
Frau Dr. Lemka Izmaylova (Direktorin der NAA),
Herr Mikhail Shvetsov (Rektor der Mari State University)

Prof. Dr. Kerstin Fink, Frau Dr. Lemka Izmaylova und Herr Mikhail Shvetsov im Kreise der Projektteilnehmer in der Geschäftsstelle der FIBAA, Bonn

Im Rahmen des Erasmus+ – Jean Monnet – Projekts „European Quality Assurance for Students (EQAS)“ besuchten die Direktorin der National Accreditation Agency der Russischen Föderation (NAA), Frau Dr. Lemka Izmaylova, zusammen mit der Hochschulleitung und Studierenden der Mari State University sowie Vertretern der Russian Union of Youth im Januar 2019 die FIBAA.

Ziel dieses Projekts ist es, bewährte europäische Praktiken für die Beteiligung von Studierenden an der externen und internen Qualitätssicherung in der Hochschulbildung zu sammeln und zu analysieren. In der Russischen Föderation werden die Interessen der Studierenden durch Umfragen, die von unabhängigen Institutionen, wie z.B. Russian Union of Youth, durchgeführt und analysiert werden, bei der externen Qualitätssicherung von Hochschulen berücksichtigt. Das Projekt dient unter anderem dazu, die Integration von Studierenden in diesem Bereich zu optimieren und weiterzuentwickeln.

Die FIBAA hat im Rahmen eines zweitägigen Workshops ihre jahrelange Expertise in systematischem Einbeziehen von Studierenden auf allen Ebenen des Akkreditierungsverfahrens vorgestellt: Angefangen vom Gutachterwesen über Begutachtungen vor Ort bis zum Entscheidungsgremium – die Studierenden sind bei allen wesentlichen Schritten der Akkreditierung vertreten.

Das Projekt ermöglichte einen sehr interessanten Austausch zur Qualitätssicherung und Qualitätsweiterentwicklung im tertiären Bereich zwischen den beiden Ländern. Frau Dr. Lemka Izmaylova, die Direktorin der NAA, bereicherte diesen Austausch durch einen Vortrag zu aktuellen Entwicklungen im Akkreditierungswesen in der Russischen Föderation.

„Dieses Projekt hat noch einmal betont, dass Akkreditierungen im Hochschulbereich sowohl die Qualitätssicherung aber auch insbesondere die Qualitätsweiterentwicklung fördern. Die FIBAA ist sehr erfreut darüber, an dem Qualitätsweiterentwicklungsprozess der russischen Kollegen mitzuwirken und sie mit ihrer Expertise zu unterstützen“, resümierte FIBAA-Geschäftsführerin Professor Dr. Kerstin Fink.

Weitere Kooperationen im Rahmen des Erasmus+ – Jean Monnet – Projekts „EQAS“ sind voraussichtlich im März, Mai, Juni und November 2019 in Russland geplant.

Erfolgreiche Systemakkreditierung an der Fachhochschule der Wirtschaft

v.l.n.r.: Georg Herrmann (FHDW-Kanzler), Prof. Dr. Nieland (FHDW-Präsident), Prof. Dr. Fink (FIBAA-Geschäftsführerin), Hartmut Klein (Vizepräsident für Studium und Qualitätssicherung), Prof. Dr. Eckhard Koch (Vizepräsident für Forschung, Entwicklung und Transfer)

Die FIBAA freut sich, die Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) zu ihrer Erst-Systemakkreditierung zu beglückwünschen.

Die erfolgreiche Systemakkreditierung zeichnet die exzellente Qualität der Hochschule, gemäß den Anforderungen der Stiftung Akkreditierungsrat aus, die durch das Gutachterteam der FIBAA bestätigt wurde.

Im Rahmen einer festlichen Zeremonie in Paderborn überreichte FIBAA-Geschäftsführerin Professor Dr. Fink der Hochschule die Akkreditierungsurkunde. Unter anderem nahmen FHDW-Präsident Professor Dr. Stefan Nieland, FHDW-Kanzler Georg Herrmann sowie die Vizepräsidenten Professor Dr. Eckhard Koch und Herr Hartmut Klein an dem Festakt teil und zeigten sich über die erfolgreiche Systemakkreditierung sehr erfreut.

Besonders positiv bewerten die Gutachter das Angebot an Bachelor- und Master-Studiengängen, die auch berufstätigen Studierenden mit Voll- und Teilzeit-Varianten entgegen kommen und die durch ihre Dualität eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis aufweisen.

„Dies hat einen großen Nutzen für Studierende, aber auch für Unternehmen: Studierende erhalten so beste berufliche Ein- bzw. Aufstiegsmöglichkeiten und werden mit dem Studium optimal auf ihr zukünftiges Berufsleben vorbereitet“, erläuterte Professor Dr. Fink in ihrer Laudatio.

Die erfolgreiche Systemakkreditierung zeichnet einen wichtigen Meilenstein in der Zusammenarbeit zwischen FHDW und FIBAA und eröffnet vielversprechende Perspektiven in der Kooperation beider Institutionen.

Erfolgreiche System-Reakkreditierung an der FOM Hochschule

FOM-Rektor Prof. Dr. Hermeier (links) und Prof. Dr. Fink (rechts) bei der festlichen Zeremonie © FOM/Tom Schulte

Die FIBAA freut sich, erneut eine erfolgreiche Systemakkreditierung an der FOM Hochschule durchgeführt zu haben.

Die FOM, die sich als Hochschule der Wirtschaft für Berufstätige versteht, wurde nun bereits zum zweiten Mal von der FIBAA systemakkreditiert. Das Gutachterteam der FIBAA hat das hervorragende Qualitätsmanagementsystem der FOM entsprechend der Anforderungen der Stiftung Akkreditierungsrat bestätigt. Besonders auffallend war, dass das Qualitätssicherungssystem der Hochschule seit der letzten Systemakkreditierung sehr an Reifegrad gewonnen hat. Die Systemakkreditierung wurde ohne Auflagen vergeben.

FIBAA-Geschäftsführerin Professor Dr. Kerstin Fink reiste nach Essen, um im Rahmen einer festlichen Zeremonie die Reakkreditierungs-Urkunde zu überreichen. Zahlreiche Repräsentanten und Stakeholder der Hochschule, unter anderem Hochschulrektor Professor Dr. Burghard Hermeier, nahmen am festlichen Akt teil.

In ihrer Laudatio beglückwünschte Professor Dr. Kerstin Fink alle Beteiligten, die an diesem umfassenden Akkreditierungsverfahren mitgewirkt haben und hob den Fokus der Hochschule auf Employability hervor: „Die FIBAA und die FOM weisen in diesem Bereich viele Anknüpfungspunkte auf: Das auf die Bedürfnisse der Wirtschaft abgestimmte berufs- und ausbildungsbegleitende Studienangebot der FOM ist ein hervorragendes Beispiel für die Förderung von Employability im Hochschulbereich.“

Professor Dr. Fink betonte, dass die beständige Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems der FOM für die künftige Zusammenarbeit mit der FIBAA vielversprechende Perspektiven eröffnet.

Doppelte Siegelverleihung: FIBAA-Premium-Siegel und erfolgreiche Systemakkreditierung an der Hamburg School of Business Administration

Prof. Dr. Fink (links) und
HSBA-Präsident
Prof. Dr. Schmidt-Trenz
(rechts) beim Überreichen
der Urkunde © Jana Tolle
Übergabe des FIBAA-Premium-Siegels: Prof. Dr. Fink (links) mit Prof. Dr. Schinas, Studiengangsleiter MBA Shipping, (rechts) © Jana Tolle

Die FIBAA freut sich, die Hamburg School of Business Administration (HSBA) gleich zu zwei erfolgreichen Akkreditierungen zu beglückwünschen.

Die erfolgreiche Systemakkreditierung zeichnet die exzellente Qualität der Hochschule, gemäß den Anforderungen des deutschen Akkreditierungsrates aus, die durch das Gutachterteam bestätigt wurde.

Zudem wurde der Hochschule das FIBAA-Premium-Siegel für den MBA-Studiengang Shipping verliehen. Es ist bereits das dritte Studienprogramm der HSBA, das diese besondere Auszeichnung, welche die exzellente Qualität von Studienprogrammen widerspeigelt, von der FIBAA erhielt.

FIBAA-Geschäftsführerin Professor Dr. Kerstin Fink reiste im Dezember 2018 an die HSBA, um dort im Rahmen einer feierlichen Zeremonie beide Urkunden zu überreichen.

HSBA-Präsident Professor Dr. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, HSBA-Geschäftsführer Dr. Uve Samuels sowie die Vizepräsidenten Professor Dr. Goetz Greve und Professor Dr. Inga Schmidt-Ross zeigten sich bei der Feierstunde über die doppelte Auszeichnung sehr erfreut.

Professor Dr. Fink gratulierte in ihrer Laudatio allen an diesen umfassenden Verfahren beteiligten Personen und lobte insbesondere die internationale Ausrichtung der Hochschule sowie die Förderung von Employability.

„Für die FIBAA ist die Verleihung beider Siegel etwas sehr Besonderes“, betonte Professor Dr. Fink. „Beide Auszeichnungen bescheinigen die kontinuierliche und erfolgreiche Qualitätssicherung und Qualitätsweiterentwicklung der Institution.“

Die FIBAA am XIV Forum der russischen Experten-Gilde für professionelle Bildung

Am 16. November 2018 nahm Frau Jana Bekker, Sonderbeauftragte der FIBAA, an dem XIV Forum der russischen Experten-Gilde für professionelle Bildung, des größten und ältesten unabhängigen Gutachterpools Russlands, teil.

Die jährliche allrussische Veranstaltung mit internationaler Beteiligung fand erstmals im Format eines Online-Forums unter dem Titel „Internationale Standards und moderne Ansätze zur Begutachtung der Bildungsqualität - 2018” statt.

Auf Einladung des National Centre for Public Accreditation (NCPA), der Partneragentur der FIBAA in Russland, präsentierte Frau Bekker vor ca. 150 Hochschulvertretern sowie Bildungsexperten aus zahlreichen Regionen Russlands einen Vortrag über die jüngsten Entwicklungen im deutschen Akkreditierungssystem.

„Das Thema der Weiterentwicklung des nationalen Akkreditierungssystems hat in Russland Hochkonjunktur, denn dort wird aktuell eine Reform in diesem Bereich vorbereitet und in der akademischen Gemeinschaft intensiv diskutiert“, erklärt Frau Bekker. „Laut dem Feedback, das ich von den Teilnehmenden des Forums erhielt, fanden sie es in diesem Kontext interessant zu erfahren, in welche Richtung sich das deutsche Akkreditierungssystem momentan bewegt.“

Es ist zu einer guten Tradition geworden, an dem Forum teilzunehmen: Die FIBAA ist bereits zum fünften Mal dabei. Das zeigt, dass die Zusammenarbeit mit den Partnern von der NCPA sowie mit der russischen Experten-Gemeinschaft weiterhin bestens funktioniert.

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