Workshop an der KIMEP University in Kasachstan

Professor Dr. Fink (links) und FIBAA-Sonderbeauftragter Dr. Heinz-Ulrich Schmidt (rechts)

Im Oktober 2018 führten FIBAA-Geschäftsführerin Professor Dr. Kerstin Fink und FIBAA-Sonderbeauftragter Dr. Heinz-Ulrich Schmidt  einen Workshop an der KIMEP University in Almaty, Kasachstan, durch. Unter dem Titel „The Quality of Study Programmes: FIBAA Assessment Guide for Accreditation of Programmes in Management Studies, Economics, Law and Social Sciences“ wurde der  Prozess der internationalen Akkreditierungsverfahren der FIBAA, insbesondere in Hinblick auf Employability und Internationalisierung, vorgestellt. „Als international tätige Akkreditierungsagentur bietet die FIBAA umfassendes Wissen über Qualitätssicherung und Qualitätsweiterentwicklung von Studienprogrammen und Hochschulen. Wir verfügen zudem über langjährige Erfahrung in den russischsprachigen, zentralasiatischen sowie asiatisch-pazifischen Hochschulräumen“, erklärte Professor Dr. Fink den besonderen Nutzen des Workshops. Im Anschluss fand ein reger Austausch zwischen FIBAA und den Spitzenrepräsentanten der KIMEP, unter anderem Vizepräsidenten Professor Dr. Gilbert Linne, statt. Die FIBAA und die stark international ausgerichtete KIMEP University verbindet auch im Rahmen von Akkreditierungsverfahren eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Insgesamt 26 Studienprogramme, darunter Bachelor-, Master- und Doktorats-Programme, wurden im Jahr 2018 mit dem FIBAA- Qualitätssiegel akkreditiert. Auch in Zukunft werden die FIBAA und die KIMEP University ihre Kooperation fortsetzen.

KIMEP-Vizepräsident Professor Dr. Gilbert Linne (links von Professor Dr. Fink), Professor
Dr. Fink und Dr. Heinz-Ulrich Schmidt (Sonderbeauftragter FIBAA) im Kreise führender
Repräsentanten der KIMEP University und Workshop-Teilnehmer


Der Impact von Employability auf Akkreditierung: Die FIBAA organisiert gemeinsam mit AACSB einen Workshop in Paris

FIBAA-Geschäftsführerin Professor Dr. Fink (Mitte) mit
Dr. Stephanie Morgan (Kingston University) und
Adam Thomas (ZHAW)

Im Oktober 2018 organisierte FIBAA-Geschäftsführerin Professor Dr. Kerstin Fink einen Workshop für Quality Assurance Professionals gemeinsam mit  der Association to Advance Collegiate Schools of Business (AACSB) auf deren jährlicher Konferenz für Europa, den Mittleren Osten und Asien in Paris. Der Quality Assurance Professionals Workshop richtete sich an Führungspersönlichkeiten und Stakeholder des Qualitätsmanagements international führender Business Schools.  Professor Dr. Fink leitete die impulsgegebenen Workshop-Sessions zusammen mit Dr. Stephanie Morgan von der Kingston University Business School (Vereinigtes Königreich) und Adam Thomas von der schweizerischen Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Professor Dr. Finks  Präsentation zum Impact von Employability auf Stakeholder im Akkreditierungswesen beinhaltete konkrete Fallbeispiele zu Employability aus der Praxis von Qualitätsmanagern. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, die präsentierten Konzepte anzuwenden und eigene innovative Lösungsvorschläge vorzustellen.

„Employability ist ein Haupt-Qualitätsmerkmal der FIBAA-Akkreditierung und dient der zusätzlichen Qualitätssicherung von Studienprogrammen. Dieser Qualitätsaspekt ist für Studierende bei der Jobsuche, am Arbeitsmarkt und bei zukünftigen Arbeitgebern ein wesentlicher Vorteil“, erläutert Professor Dr. Fink. „Ich betrachte es als eine der zentralen Aufgaben der FIBAA, Entscheidungsträgern und Qualitätsmanagern an Hochschulen aufzuzeigen, wie sie Employability in Curricula, in ihren täglichen Betrieb und in ihre Aktivitäten zur Qualitätsweiterentwicklung integrieren können.“

„Der rege Ideenaustausch zwischen den Teilnehmern unterstrich die Bedeutung von Employability im Rahmen internationaler Qualitätssicherung und Qualitätsweiterentwicklung“, resümierte Professor Dr. Fink die erfolgreiche Workshop-Zusammenarbeit mit AACSB.

Weiterentwicklung der internationalen Akkreditierung: Die FIBAA am II Central Asian International Forum on Quality Assurance in Education in Kasachstan

FIBAA-Geschäftsführerin Professor Dr. Fink im Gespräch mit dem ENQA-Präsidenten Dr. Christoph Grolimund.

Im Oktober 2018 nahm FIBAA-Geschäftsführerin Professor Dr. Kerstin Fink am II Central Asian International Forum on Quality Assurance in Education in Astana, Kasachastan als Vortragende teil. Die Veranstaltung wurde im Rahmen der Kooperation zwischen der Independent Agency for Accreditation and Rating (IAAR) und der Foundation of the First President of the Republic of Kazakhstan - Elbasy organisiert. Die IAAR ist eine unabhängige kasachische Akkreditierungs- und Rating-Agentur im Hochschulwesen. Die FIBAA und IAAR kooperieren dank eines Memorandum of Understanding. An der Veranstaltung nahmen internationale und nationale Experten aus dem Bereich der tertiären Bildung teil. Unter den prominentesten Rednern waren Karl Dittrich, Präsident des European Quality Assurance Register for Higher Education (EQAR), Dr. Christoph Grolimund, Präsident der European Association for Quality Assurance in Higher Education (ENQA) und Direktor der Schweizerische Agentur für Akkreditierung und Qualitätssicherung (AAQ), Professor Dr. Rakhman Alshanov, Präsident des Hochschulverbandes Kasachstans sowie nationale und internationale Hochschulvertreter und Führungskräfte internationaler Akkreditierungsagenturen.

Professor Dr. Finks Präsentation über den Impact von Employability auf die Akkreditierung internationaler Studienprogramme stieß unter den Teilnehmenden auf großes Interesse und wurde in anschließenden Gesprächen eingehend diskutiert. Die Veranstaltung ermöglichte einen wegweisenden Meinungsaustausch zwischen zentralasiatischen und europäischen Experten zum Potential der internationalen Akkreditierung.

FIBAA-Geschäftsführerin Professor Dr. Fink im Kreise der hochkarätigen Teilnehmer des
II Central Asian International Forum on Quality Assurance in Education.


BDK/FIBAA-Workshop: Professor Dr. Fink über Praxiserfahrungen nach dem neuen Akkreditierungsrecht

v.l.n.r.: Prof. Dr. Ziegler (BundesDekaneKonferenz),
Prof. Dr. Hölter (Dekan TH Köln), Professor Dr. Fink
(FIBAA-Geschäftsführerin), Herr Thönnissen
(Ministerialdirektor im Ministerium für Kultur und
Wissenschaft NRW), Prof. Dr. Stegemerten
(Vizepräsident für Studium und Lehre an der HS
Niederrhein) und Prof. Dr. Kirsch (Dekan HS Niederrhein)

Im Rahmen des 4. Workshops der BundesDekaneKonferenz (BDK) hielt Professor Dr. Fink einen Vortrag über den aktuellen Stand der Akkreditierungs-verfahren nach den neuen rechtlichen Regelungen. Die Veranstaltung fand im November 2018 an der Hochschule Niederrhein statt. Der gemeinsamen Einladung der BDK, FIBAA und der Hochschule Niederrhein sind zahlreiche Entscheidungsträger aus Hochschulen und dem Akkreditierungswesen nach Mönchengladbach gefolgt.

Die Veranstaltung war hochkarätig besetzt. Aus der Perspektive des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW beleuchtete der Ministerialdirektor Herr Ralf Thönnissen das neue Akkreditierungssystem. Vorträge zur Qualitätssicherung und Qualitätsweiterentwicklung im europäischen Hochschulraum hielten Dr. Christoph Grolimund (ENQA Präsident) sowie Professor emeritus Mag. Dr. Gabriele Abermann (nationale Expertin für den Europäischen Hochschulraum in Österreich).

Der Workshop regte die Teilnehmenden zu einem intensiven Austausch zu Perspektiven für die Akkreditierung in Deutschland und Europa an. „Der direkte Dialog mit den Hochschulen ist der FIBAA sehr wichtig“, so Professor Dr. Fink. „Auf dem Weg in das neue Akkreditierungssystem möchten wir sie umfassend über aktuelle Entwicklungen informieren und weiterhin unterstützen.“

Dies war bereits der vierte gemeinsame Workshop der FIBAA und der BDK, der einen inspirierenden Austausch zwischen den Stakeholdern ermöglichte. Der nächste Workshop der BundesDekaneKonferenz findet im April 2019 statt. Auch den kommenden Workshop wird Professor Dr. Kerstin Fink aktiv mitgestalten.

FIBAA Workshop am Doha Institute for Graduate Studies in Katar

v.l.n.r.: Dr. Jad Kawtharani (Director for Institutional Effectiveness), Dr. Heinz-Ulrich Schmidt (FIBAA-Sonderbeauftragter), Prof. Dr. Yasir Malley (Acting President and Provost)

Auf Bitten des Doha Institute for Graduate Studies (DI), einer renommierten Hochschule in Doha, Katar, führte Herr Dr. Schmidt, Sonderbeauftragter der FIBAA, einen zweitägigen Workshop zum Thema „The Quality of Study Programmes: FIBAA Assessment Guide for Accreditation of Programmes“ durch. Das Doha Institute bietet Postgraduierten-Programme in den Studienbereichen Sozial-, Human- und Verwaltungs-wissenschaften sowie Entwicklungsökonomie an. 

Der Workshop führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch den internationalen Programmakkreditierungs-Prozess aus der europäischen Perspektive.
Seitens des DI nahmen Studiengangsleiter, Hochschullehrer sowie der amtierende Präsident, Prof. Dr. Yasir Malley, und der Director of Institutional Effectiveness, Dr. Jad Kawtharani, am Workshop teil. Erfreulicherweise nutzten auch hochrangige Vertreter weiterer Hochschuleinrichtungen aus Katar die Gelegenheit, sich über die fachlich-inhaltlichen Anforderungen einer Programmakkreditierung sowie die konkreten Verfahrensschritte zu informieren. Der Workshop war gekennzeichnet durch ein lebhaftes Interesse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wobei seitens der Repräsentanten der anderen Hochschulen auch ein deutliches Interesse am institutionellen Akkreditierungsverfahren erkennbar wurde.

Herr Dr. Schmidt zeigte sich mit Verlauf und Ergebnissen des Workshops und den anschließenden Gesprächen sehr zufrieden: „Es freut mich, dass die langjährige Erfahrung in der Qualitätssicherung und Qualitätsweiterentwicklung auf so großes Interesse stießen. Es bleibt zu hoffen, dass das Interesse nachhaltig ist.“

Empfang der Österreichischen Fachhochschulkonferenz am Europäischen Forum Alpbach

Unter der Schirmherrschaft des österreichischen Bildungsministers Professor Dr. Heinz Faßmann, lud die Österreichische Fachhochschulkonferenz (FHK) im August 2018 zu ihrem jährlichen Empfang am Europäischen Forum Alpbach in Tirol, Österreich ein. FHK-Präsident Mag. Raimund Ribitsch und FHK-Generalsekretär sowie FIBAA-Stiftungsratsmitglied Mag. Kurt Koleznik konnten auch dieses Jahr wieder zahlreiche Entscheidungsträger aus dem Hochschulsektor begrüßen. FIBAA-Geschäftsführerin Professor Dr. Kerstin Fink folgte dankend der freundlichen Einladung, um sich mit führenden Vertretern von österreichischen Fachhochschulen über europäische und internationale Hochschulakkreditierung sowie Qualitätsweiterentwicklung auszutauschen.

Erfolgreiche System-Reakkreditierung an der WHU - Otto Beisheim School of Management

Professor Dr. Fink (links) und Professor Dr. Rudolf (rechts) beim Überreichen der Urkunde (©WHU/Henry Tornow)

Die FIBAA hat im Juli 2018 erneut eine erfolgreiche Systemakkreditierung an der WHU – Otto Beisheim School of Management durchgeführt. Die WHU war eine der ersten Hochschulen, die in Deutschland von der FIBAA systemakkreditiert wurden. Daher konnte nun das Reakkreditierungsverfahren als besonderer Meilenstein in der Zusammenarbeit beider Institutionen gefeiert werden. Das Gutachterteam der FIBAA hat das hervorragende Qualitätsmanagementsystems der WHU entsprechend der Anforderungen des Deutschen Akkreditierungsrats bestätigt. Die Hochschule hat die Systemakkreditierung erneut ohne Auflagen erhalten. Die WHU zählt weltweit zu den führenden internationalen Business Schools und ist in wichtigen Rankings (z.B. Financial Times, Economist) die topplatzierte deutsche Hochschule. Die WHU zeichnet sich besonders durch ihre internationale Ausrichtung und somit ihre Attraktivität für internationale Studierende aus. Außerdem überzeugte das facettenreiche Angebot an Studienprogrammen. In früheren Verfahren führte die FIBAA bereits Programmakkreditierungen für die Bachelor- und Master-Programme in Internationaler BWL/Management und den Executive MBA der WHU durch und versah diese mit dem FIBAA-eigenen Qualitätssiegel. Die Hochschule schnitt bei allen Verfahren mit der FIBAA in den Aspekten Employability und praktische Anwendbarkeit exzellent ab.

Im Rahmen einer festlichen Zeremonie überreichte FIBAA-Geschäftsführerin Professor Dr. Kerstin Fink die Reakkreditierungs-Urkunde. Professor Dr. Markus Rudolf, Rektor der WHU, und die Prorektoren Professor Dr. Jürgen Weigand, Professor Dr. Michael Frenkel und Professor Dr. Christian Andres zeigten sich bei der Feierstunde über die erfolgreiche System-Reakkreditierung erfreut. „Ich gratuliere der WHU – Otto Beisheim School of Management zu ihrer herausragenden Qualität und möchte alle Personen die an diesem umfassenden Akkreditierungsverfahrens mitgewirkt haben beglückwünschen“, lobte Professor Dr. Fink in ihrer Laudatio. Professor Dr. Fink vermerkte, dass die beständige Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems der WHU für die künftige Zusammenarbeit mit der FIBAA vielversprechende Perspektiven eröffnet. 

Akkreditierung in Europa und im Mittleren Osten: Jordanische Delegation zu Besuch bei der FIBAA

Die jordanische Delegation und Vertreter der GIZ in der Geschäftsstelle der FIBAA in Bonn. Lars Weber, Bereichsleiter Institutionelle und Internationale Verfahren an der FIBAA.

Am 29. Oktober 2018 besuchte im Rahmen einer Studienreise eine hochkarätige Delegation aus Jordanien die FIBAA. Die 16 Delegierten repräsentierten verschiedene Institutionen aus dem öffentlichen und privaten Sektor wie Arbeits- und Bildungsministerium, Hochschulen sowie Institutionen für berufliche Bildung. Die Delegation unter der Leitung von Herrn Hani Mohammad Ali Khleifat, dem Generalsekretär des jordanischen Arbeitsministeriums, folgte der Einladung der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung und im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Lars Weber (FIBAA-Bereichsleiter für Institutionelle und Internationale Verfahren) und Viktoria Tischanski (FIBAA-Projektmangerin Markt & Akquise) hielten einen Vortrag zu Programm- und Systemakkreditierungen in Deutschland und gaben einen Überblick über den Europäischen Qualifikationsrahmen, die Durchlässigkeit des Bildungssystems sowie über Möglichkeiten akademischer Bildung ohne primäre Hochschulzugangsberechtigung. Dem Vortrag folgte eine sehr anregende Diskussion. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellten insbesondere vertiefende Fragen zur internationalen und nationalen Akkreditierungspraxis der FIBAA. Genauso von Interesse war die Anrechnungs- und Anerkennungspraxis beim Übergang aus der beruflichen in die akademische Bildung und deren Bedeutung für die Akkreditierungsverfahren.

Der Nahe und Mittlere Osten gehört zu den wichtigsten Märkten, in denen die FIBAA ihr internationales FIBAA-Qualitätssiegel anbietet. Der Besuch der jordanischen Delegation ermöglichte einen intensiven Austausch zur internationalen Akkreditierung und Qualitätsweiterentwicklung von Hochschulen in Europa und im Mittleren Osten.

Digitalisierung in der Hochschullehre: FIBAA-Expertise zu Anrechnungsfragen

Die Digitalisierung verändert Strukturen und Prozesse in der Hochschulbildung grundlegend. Seit 2014 widmet sich das Hochschulforum Digitalisierung (HFD) als unabhängige bundesweite Plattform dem Einfluss von Digitalisierung in der tertiären Bildung und der Gestaltung digitaler Hochschullehre. Eine Arbeitsgruppe setzt sich auch mit dem Thema der Anrechnung digitaler Lehrformate auseinander. FIBAA-Geschäftsführerin Professor Dr. Kerstin Fink gestaltet diese Arbeitsgruppe aus Sicht einer Agentur für Akkreditierung und Qualitätsweiterentwicklung aktiv mit. Unter dem Vorsitz von Herrn Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer, emeritierter Rektor der FernUniversität Hagen, beschäftigt sich die Expertenrunde mit der Entwicklung von Kriterien für Anrechnungsprozesse digitaler Lernformate.

Regelmäßige Treffen zwischen Sommer 2017 und Herbst 2018 führten zu produktiven Diskussionen zwischen den Stakeholdern und schließlich zu einem prägnanten Arbeitspapier. Als Professorin für Wirtschaftsinformatik sowie Geschäftsführerin der FIBAA konnte Professor Dr. Fink wertvolle Einblicke aus Hochschul- und Akkreditierungssicht insbesondere zur offiziellen Anerkennung digital erbrachter Lernleistungen einbringen. „Die Perspektiven des digitalen Wandels der hochschulischen Lehre, gesetzlicher Anforderungen der Akkreditierung und der Verpflichtung zu stringenter Qualität sind in unseren Ergebnissen gebündelt“, resümiert Professor Dr. Fink die Zusammenarbeit. „Unser Arbeitspapier bietet eine sinnvolle Orientierungshilfe für Hochschulen. Außerdem entspricht die Qualität der erarbeiteten Kriterien den höchsten internationalen Standards.“

Erfolgreiche System-Reakkreditierung an der Nordakademie Elmshorn

FIBAA-Geschäftsführerin Professor Dr. Fink mit der
Hochschulleitung der Nordakademie Elmshorn
bei der Übergabe des Siegels für die
System-Reakkreditierung.

Die FIBAA freut sich, erneut eine erfolgreiche Systemakkreditierung an der Nordakademie Elmshorn durchgeführt zu haben. Das Akkreditierungssiegel zeichnet die exzellente Qualität der Hochschule, gemäß den Anforderungen des deutschen Akkreditierungsrates aus, die durch das Gutachterteam bestätigt wurde. Die Nordakademie hat die Systemakkreditierung zum zweiten Mal ohne Auflagen erhalten. Frau Professor Dr. Kerstin Fink, Geschäftsführerin der FIBAA, reiste im September 2018 an die Nordakademie, um dort im Rahmen einer feierlichen Zeremonie die Reakkreditierungs-Urkunde zu überreichen. In ihrer Laudatio lobte sie das ausgezeichnete IT-gestützte Qualitätsmanagementsystem der Hochschule. Dem Festakt wohnten Professor Dr. Stefan Behringer, Präsident der Nordakademie Elmshorn, Kanzler Jörg Meier, Vizekanzler Christoph Fülscher und Anja Schley, Qualitätsmanagementbeauftragte und Leiterin Hochschulprojekte, bei. „Für uns ist die Vergabe des System-Akkreditierungssiegels immer etwas Besonderes“, betonte Professor Dr. Fink. „Es bescheinigt die kontinuierliche und hervorragende Arbeit einer gesamten Institution. Dass wir die Nordakademie reakkreditieren, als erste von der FIBAA system-akkreditierte Hochschule überhaupt, bedeutet uns als Akkreditierungsagentur sehr viel.“ Die Hochschule wird die Akkreditierung für weitere acht Jahre tragen.

Die FIBAA in Taiwan: Memorandum of Understanding mit der TWAEA

Professor Dr. Kerstin Fink und Dr. Shen-li Fu beim Unterzeichnen des Memorandum of UnderstandingVon links nach rechts: Lars Weber, Frau Dr. Yu-hui Yang, Professor Dr. Fink und Herr Dr. Shen-li Fu im Bildungsministerium in Taipeh

Im Juli 2018 reisten FIBAA-Geschäftsführerin Professor Dr. Kerstin Fink und Lars Weber (Bereichsleiter für Internationales und Institutionelle Verfahren) nach Taiwan in der chinesischen Republik. Anlass der Reise war der Abschluss eines  Memorandum of Understanding (MoU) mit der Taiwan Assessment and Evaluation Association (TWAEA), welches die zukünftige Zusammenarbeit beider Agenturen bekräftigt. Die TWAEA ist als Akkreditierungsagentur vom staatlichen Bildungsministerium kommissioniert und widmet sich der Regulierung und Optimierung von Qualitätssicherung im taiwanischen Hochschulwesen. Zum  Empfang vor Ort luden Herrn Dr. Shen-li Fu, Chairman der TWAEA, und Frau Shu Yuan Wu, Secretary General der TWAEA. Begleitet wurde die feierliche Unterzeichnung des MoU von einem regen Austausch über Maßnahmen und Perspektiven für Qualitätssicherung im tertiären Bildungssektor in Asien und Europa.  

FIBAA-Geschäftsführerin Professor Dr. Fink und Lars Weber nutzten ihren Aufenthalt außerdem für einen Besuch des Bildungsministeriums der Republik China (Taiwan), wo sie von der Ministerialdirektorin Frau Dr. Yu-hui Yang begrüßt und sich zum chinesisch-taiwanischen Hochschulsystem informierten. Des Weiteren besuchten Professor Dr. Fink und Herr Weber führende taiwanesische Universitäten, um wertvolle  Eindrücke der taiwanesischen Hochschullandschaft zu gewinnen.

„Der asiatisch-pazifische Raum ist eine wichtige Zielregion der FIBAA – gerade auch angesichts unseres Beobachterstatus im Asia-Pacific Quality Network (APQN)“, betont Professor Dr. Fink, „daher freuen wir uns über das Übereinkommen und zukünftige Kooperation mit dem taiwanischen Partner. Wir versprechen uns erfolgreiche Perspektiven und effektive Entwicklungen hinsichtlich europäisch-asiatischer Qualitätssicherung.“

 

 

 

 

Hochschulakkreditierung und Employability: gemeinsame Veranstaltung der FIBAA mit der BDA und dem DIHK in Berlin

Auf dem Podium v.l.n.r. Elmar Lammerskitten (Gutachter für die FIBAA, Head of Global HR Development, Woco Industrietechnik GmbH), Nadja Kolibacz (Gutachterin für die FIBAA, Bachelorstudierende Energie- und Prozesstechnik, TU Berlin), Dr. h.c. Josef Beutelmann (Mitglied des Akkreditierungsrates, Aufsichtsratsvorsitzender Barmenia Versicherungen), Dr. Christina Gommlich (Mitglied des Akkreditierungsrates, Senior Manager Communications & Government Relations, BASF SE), und Professor Dr. Jürgen Weigand (Vorsitzender der FIBAA-Akkreditierungskommission für Programme, Stv. Rektor WHU – Otto Beisheim School of Management und Professor für Industrieökonomik)FIBAA-Geschäftsführerin Professor Dr. Kerstin FinkKeynote von Kerstin Wagner (Head of Talent Acquisition, Deutsche Bahn AG)Die Vortragenden gemeinsam mit den Gastgebern Professor Dr. Kerstin Fink (FIBAA), Dr. Barbara Dorn (BDA) und Dr. Oliver Heikaus (DIHK)

Unter dem Motto Hochschulakkreditierung und Employability: Potential, Perspektive, Positionierung lud die FIBAA gemeinsam mit ihren Stiftungsratsmitgliedern Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA) und Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) am 2. Juli 2018 zu einer Diskussionsveranstaltung ins Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin. „Die FIBAA fördert seit 25 Jahren die Employability in der Akkreditierung und Qualitätsweiterentwicklung von Hochschulen“, so FIBAA-Geschäftsführerin Professor Dr. Kerstin Fink in ihrer Eröffnungsrede. „Wir realisieren Employability auf verschiedenen Ebenen dank der Qualitäts- und Prüfkriterien besonders beim FIBAA-Qualitätssiegel, durch die Einbindung erfahrener Gutachtern aus der Wissenschaft, Wirtschaft und Studierendenschaft, durch praxisaffine Mitglieder in den Entscheidungskommissionen und dank der Spitzenverbände der deutschen, österreichischen und Schweizer Wirtschaft bzw. Industrie im Stiftungsrat.“

Wie der Austausch zwischen Unternehmen, Hochschulen und Studierenden bzw. Absolventen zur Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit gelingen kann, konkretisierte Kerstin Wagner (Head of Talent Acquisition, Deutsche Bahn AG) in ihrer bereichernden Keynote. Die anschließende Podiumsdiskussion spiegelte die Multiperspektivität von Wissenschaft, Wirtschaft und Studierendenschaft, die für alle Gutachterteams und Entscheidungsgremien der FIBAA charakteristisch ist. Unter der Moderation von Dr. h.c. Josef Beutelmann (Mitglied des Akkreditierungsrates, Aufsichtsratsvorsitzender Barmenia Versicherungen) beleuchteten Dr. Christina Gommlich (Mitglied des Akkreditierungsrates, Senior Manager Communications & Government Relations, BASF SE), Professor Dr. Jürgen Weigand (Vorsitzender der FIBAA-Akkreditierungskommission für Programme, Stv. Rektor WHU - Otto Beisheim School of Management und Professor für Industrieökonomik), Elmar Lammerskitten (Gutachter für die FIBAA, Head of Global HR Development, Woco Industrietechnik GmbH) und Nadja Kolibacz (Gutachterin für die FIBAA, Bachelorstudierende Energie- und Prozesstechnik, TU Berlin) das große Potential von Akkreditierung zur Förderung der Employability von Studiengängen und Hochschulen. Der enge Austausch zwischen den Stakeholdergruppen zur Weiterentwicklung von Qualität und Employability für Studierende bzw. Absolventen und Arbeitgeber sowie die Notwendigkeit systematischer Alumni-Verbleibsanalysen wurden hervorgehoben.  

Der rege Ideenaustausch zwischen den anwesenden Gästen aus Hochschulen, Akkreditierungsorganisationen und Wirtschaftsverbänden unterstrich die Bedeutung von Employability im Rahmen der Qualitätssicherung und Qualitätsweiterentwicklung im tertiären Sektor. Professor Dr. Fink resümiert, „dass sich die FIBAA mit ihren Produkten weiterhin klar für die Förderung von Employability positionieren wird. Ganz herzlich danke ich Dr. Barbara Dorn (Leiterin der Abteilung Berufliche Bildung in der BDA und Mitglied des Stiftungsrates der FIBAA) und Dr. Oliver Heikaus (Leiter des Bereiches Weiterbildung im DIHK und Vizepräsident des Stiftungsrates der FIBAA), dass wir diese Veranstaltung im stilvollen Ambiente des Hauses der Deutschen Wirtschaft durchführen konnten.“ 

Ausgezeichnete Qualität: Die FIBAA verleiht ihr Premiumsiegel an die Kühne Logistics University Hamburg

V.l.n.r.: Professor Dr. Alexander Himme
(Associate Professor of Management Accounting KLU),
Professor Dr. Kerstin Fink (Geschäftsführerin FIBAA),
Miriam Sablotny (Programm- und Qualitätsmanagerin KLU)

Die FIBAA hat erneut ihr Premiumsiegel an das Bachelor-Programm Business Administration (B.Sc.) der Kühne Logistics Universtity (KLU) verliehen. Somit zeichnet die Agentur die exzellente Qualität in Lehre und Studium des Programms aus, was durch die Begutachtung im Rahmen des Akkreditierungsverfahrens für das FIBAA-Qualitätssiegel bestätigt wurde.

Professor Dr. Kerstin Fink, Geschäftsführerin der FIBAA, reiste im Juni 2018 nach Hamburg, um die Auszeichnung persönlich in einer feierlichen Zeremonie zu vergeben, der unter anderem KLU-Präsident Professor Dr. Thomas Strothotte, KLU-Kanzler Fabian Berger sowie der Dean of Programmes Professor Dr. Christian Barrot beiwohnten. „Die KLU darf stolz darauf sein, solch ein herausragendes Ergebnis erreicht zu haben und ein internationales, modernes und marktorientiertes Studienprofil in diesem sowie allen weiteren Programmen vorweisen zu können“, betonte Frau Professor Dr. Fink in ihrer Laudatio. Insbesondere in den Kriterien Internationalität, curriculare Schwerpunktsetzungen, Studierendensupport und Absolventenkarrieren schnitt die KLU hervorragend ab.

Der Bachelor Business Administration wird das FIBAA-Premiumsiegel bis 2025 tragen. Die FIBAA hat neben diesem Studiengang bereits Premiumsiegel an den Master of Management (M.Sc.) und den Master of Global Logistics and Supply Chain Management (M.Sc.) der KLU vergeben. Damit ist die KLU eine von nur 12 Hochschulen, die diese Auszeichnung erhalten hat.

Neues Memorandum of Understanding: FIBAA kooperiert mit Unibasq

Die FIBAA und Unibasq haben in einem kürzlich unterzeichneten Memorandum of Understanding ihre Zusammenarbeit bekräftigt. Die Unibasq ist eine Agentur für Qualitätssicherung im baskischen Hochschulsystem mit den Aufgabenbereichen Evaluation, Akkreditierung und Zertifizierung. Durch gemeinsame Werte, wie transparente Verfahrensdurchführung, kundenorientiertes Arbeiten und die Wertschätzung der European Standards and Guidelines (ESG) blicken sowohl die Unibasq, unter der Leitung von Dr. Eva Ferreira García, sowie die FIBAA und ihre Geschäftsführerin Professor Dr. Kerstin Fink optimistisch auf die kommende Zusammenarbeit.
Die Kooperation wird sich auf verschiedene Bereiche erstrecken. Große Beachtung wird der gemeinsamen Vermittlung von Qualitätskultur im Hochschulwesen geschenkt. Außerdem soll ein reger Informationsaustausch über Entwicklungen in Verfahren und Qualitätssicherungssystemen stattfinden. Die Agenturen werden in gemeinsamen Veranstaltungen und Fortbildungen ihre Kooperation vertiefen. . „Die FIBAA  freut sich auf gemeinsame Perspektiven mit dem baskischen Partner“, resümiert Professor Dr. Fink, „unser Übereinkommen mit der Unibasq verspricht erfolgreiche Kooperation und eine effektive Entwicklung der europäischen Qualitässicherung.“

 

Digitale Hochschule: Professor Dr. Fink nimmt an der BundesDekaneKonferenz an der Hochschule Düsseldorf teil

Konferenz-Gastgeberin Prof. Dr. Felicitas Albers (Dekanin Wirtschaftswissenschaften, HS Düsseldorf) und Prof. Dr. Kerstin Fink (CEO FIBAA) in der Sky Lounge des Düsseldorfer Vodafone Campus.

Vom 16.-18. Mai 2018 fanden sich die deutschen Dekane für Wirtschaftswissenschaften anlässlich der 93. BundesDekaneKonferenz (BDK) in Düsseldorf ein. Die FIBAA war wieder durch ihre Geschäftsführerin Professor Dr. Kerstin Fink vertreten. Der Vorsitzende der BDK Professor Dr. Rainer Ziegler sowie die Dekanin des Bereichs Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule Düsseldorf Professor Dr. Felicitas Albers führten durch ein äußerst interessantes Konferenzprogramm mit zahlreichen Beiträgen und Diskussionen. Unter dem Motto „Digitale Hochschule“ befasste sich die Frühjahrstagung mit der  digitalen Reform in der deutschen Hochschulbildung. Die Digitalisierung soll die  typischen Aktionsfeldern der Hochschulen – Lehre, Studium, Forschung und Prüfungswesen – optimieren. Die Teilnehmer der Veranstaltung zeigten sich mit den zahlreichen Inputs äußerst zufrieden. „Digitalisierung prägt das Hochschulsystem auf allen Ebenen“, bestätigt Professor Dr. Fink. „Die FIBAA beschäftigt sich seit Längerem eingehend mit den Potentialen und Auswirkungen von Digitalisierung gerade auf Akkreditierung, Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung und wird ihre Prozesse und ihr eigenes FIBAA-Qualitätssiegel noch stärker darauf ausrichten.“  

Begleitet wurde das Programm durch Firmen aus der Digitalbranche, einen Besuch im Industrie-Club Düsseldorf und einen Empfang in der Sky Lounge von Vodafone, dessen DigiLabs spannende Einblicke in digitale Innovationen gewährten. Ähnlich wie Hochschulen gestalten auch Medienunternehmen den digitalen Wandel aktiv mit – eine Exkursion zur Rheinischen Post zeigte eindrucksvoll, wie Schnittstellen zwischen analoger und digitaler Welt sinnvoll genutzt werden können.

Indonesische DAAD-Delegation zu Besuch an der FIBAA in Bonn

Professor Dr. Kerstin Fink (links) mit Professor
T. Basaruddein (rechts)

Im Mai 2018 kamen CEO Prof. T. Basaruddin und Dr. Sugiyono von der nationalen indonesischen Akkreditierungsagentur BAN-PT während eines längeren Europaaufenthalts im Zuge der EHEA-Ministerkonferenz in Paris auch nach Bonn. Auf Einladung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) nutzten sie die Reise, um mehr über die erfolgreichen Verfahren zur Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung im deutschen Hochschulsektor zu erfahren. Die FIBAA präsentierte bei diesem Anlass ihre Standards und Prozesse mit besonderem Augenmerk auf die Veränderungen durch die neuen Akkreditierungsregeln in Deutschland. Außerdem besprochen wurden über Ähnlichkeiten und Unterschiede des  ASEAN Quality Assurance Network (AQAN) mit den etablierten Instrumenten EQAR, ESG und ENQA im europäischen Hochschulraum. Besonders interessiert zeigten sich die indonesischen Gäste an den von der FIBAA 2017 erfolgreich durchlaufenen Erneuerung der Mitgliedschaft bei ENQA, Re-Registrierung bei EQAR, sowie Re-Akkreditierung durch den  deutschen Akkreditierungsrat. Entsprechend tauschten sich die Vertreter von FIBAA, BAN-PT und DAAD auch zum internen Qualitätsmanagement von Agenturen und Prozessen im Gutachterwesen aus.
„Die FIBAA fand den Austausch mit dem indonesischen Partner sehr gewinnbringend“, so Geschäftsführerin Professor Dr. Kerstin Fink, „gerade im APQN, für das die FIBAA kürzlich den Beobachterstatus erhalten hat, spielen Indonesien und BAN-PT eine zentrale Rolle. Aus diesem Grund freuen wir uns über das erfolgreiche Meeting und weitere Gespräche.“

Die FIBAA hat den Beobachterstatus im Asia-Pacific Quality Network (APQN) erhalten

Die FIBAA freut sich, seit April 2018 offiziell Teil des Asia-Pacific Quality Networks (APQN) zu sein. Die Organisation ist ein Zusammenschluss von Institutionen aus Staaten aus dem asiatischen und ozeanischen Raum. Sie verfolgt die Mission, Hindernisse in der internationalen Regulierung von Qualitätssicherung aufzuheben, um ein einheitlicheres System zu schaffen und so Hochschulprogramme zu optimieren. Mit einem Beobachterstatus ist es der FIBAA von nun an möglich, die Hochschulentwicklung in dieser äußerst dynamischen Wirtschafts- und Innovationsregion aktiv zu begleiten. Als EQAR-registrierte Agentur und ENQA-Mitglied mit einem ausgewiesenen Profil in Employability und Internationalisierung kann die FIBAA wichtige Impulse für Hochschulen und institutionelle Partner aus dem APQN-Raum setzen. „Wir freuen uns auf eine enge Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des APQN“, so Professor Dr. Fink, Geschäftsführerin der FIBAA, „ich bin zuversichtlich, dass zahlreiche gemeinsame Projekte zur regionalen und internationalen Weiterentwicklung von Akkreditierung und Qualitätssicherung an Hochschulen angestoßen werden können.“

Die European Standards and Guidelines (ESG) in der internationalen Qualitätssicherung: FIBAA auf der 5. NAQAAE-Konferenz in Kairo

Im April 2018 wurde Professor Dr. Kerstin Fink, Geschäftsführerin der FIBAA, nach Kairo eingeladen. Dort fand die 5. Konferenz der National Authority for Quality Assurance and Accreditation of Higher Education (NAQAAE), Ägyptens nationaler Akkreditierungsagentur, statt. Unter dem Titel „Quality Assurance of Education: Reflections, Prospects, Aspirations“ trafen hochkarätige Vertreter des ägyptischen Hochschulsektors zusammen, um über Qualitätssicherung und -entwicklung in Ägypten, dem Nahen Osten und Afrika zu diskutieren. Die Konferenz wurde mit einer Rede von Professor Dr. Youhansen Eid, Präsidentin der NAQAAE, eingeleitet. Die zuständigen Fachminister der ägyptischen Regierung sowie Repräsentanten der berühmten Al-Azhar-Universität steuerten Keynotes zur Tagung bei.

Im Rahmen der Konferenz fand ein zweitägiger Workshop zur Harmonisation of African Higher Education Quality Assurance and Accreditation (HAQAA) Initiative statt. Die HAQAA fördert die Stabilisierung und Regulierung von Qualitätssicherung und Akkreditierungssystemen in der Afrikanischen Union. Die Initiative wird von bedeutenden afrikanischen und europäischen Partnern, wie der Universitat de Barcelona, der European University Association (EUA), der European Association for Quality Assurance in Higher Education (ENQA) und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), gefördert. Als wichtige Vertreterinnen dieser Organisationen waren unter anderem Elizabeth Colucci, (EUA) und Dr. Eva Ferreira García, (ENQA/Unibasq), in Kairo anwesend.

Professor Dr. Fink hielt im Kontext des Workshops einen vielbeachteten Vortrag über die Ziele und Verfahren der FIBAA, insbesondere in Hinblick auf die Umsetzung der Standards and Guidelines for Quality Assurance in the European Higher Education Area (ESG) in der FIBAA und den Impact der ESG auf die internationale Qualitätssicherung. „Als EQAR-registrierte Agentur und ENQA-Mitglied setzt die FIBAA die ESG selbstverständlich um und reflektiert ihre Arbeitsweise dahingehend kontinuierlich“, so Professor Dr. Fink. „Die Richtlinien spiegeln sich selbstverständlich in unseren Verfahren wider. Uns ist es ebenfalls wichtig, sie an andere Stakeholder des tertiären Bildungssektors weiter zu vermitteln. Dies war stets sehr erfolgreich; daher ist die internationale Standardisierung von Qualitätssicherung, bei gleichzeitiger Berücksichtigung regionaler Spezifika, eine vielversprechende Maßnahme.“

FIBAA vorbereitet für Änderungen des Akkreditierungssystems in Deutschland

Der Staatsvertrag über die Organisation eines gemeinsamen Akkreditierungssystems zur Qualitätssicherung in Studium und Lehre an deutschen Hochschulen berührt wesentliche Aspekte des Akkreditierungswesens in Deutschland. Diese Änderungen betreffen vor allem die deutlichere Trennung in formale und fachlich-inhaltliche Begutachtungskriterien und die neue Rolle des Akkreditierungsrates als abschließendes und einziges Entscheidungsgremium über Programm- und Systemakkreditierungen.

Der Staatsvertrag ist mit 1. Januar 2018 in Kraft getreten. Die FIBAA mit ihren versierten Gutachtern und Kommissionen begleitet den andauernden Veränderungsprozess aktiv und ist auf die Neuerungen umfassend vorbereitet. Als EQAR-registrierte Agentur bietet die FIBAA auch in Zukunft programmbezogene und institutionelle Verfahren für das Akkreditierungsrats-Siegel sowie das eigene FIBAA-Qualitätssiegel an. Die FIBAA informiert Hochschul-Stakeholder regelmäßig über konkrete Änderungen auf dem Akkreditierungssektor.

Der Staatsvertrag bildet lediglich den organisatorisch-rechtlichen Rahmen für die Ausgestaltung künftiger Akkreditierungsverfahren. Weitere Regelungen finden sich in Form der durch die Kultusministerkonferenz verabschiedeten Musterrechtsverordnung, deren Umsetzung in den Ländern noch andauert. Mit Blick auf die kurz- bis mittelfristige Vorbereitung von Akkreditierungsvorhaben ist es für Hochschulen wichtig, einige absehbaren Entwicklungen in die Planung einzubeziehen. Die Mitarbeiter der FIBAA stehen bei Fragen zum Thema Staatsvertrag sehr gerne zur Verfügung.

Zwei FIBAA-Qualitätssiegel an die KIMEP University feierlich verliehen

Zur feierlichen Verleihung von zwei FIBAA-Qualitätssiegeln reisten FIBAA-Geschäftsführerin Professor Dr. Kerstin Fink und FIBAA-Sonderbeauftragter Dr. Heinz-Ulrich Schmidt im März 2018 an die KIMEP University nach Almaty, Kasachstan. An der stark international orientierten Hochschule wurden erfolgreich der Executive Master of Business Administration akkreditiert und ein Mini-MBA-Programm zertifiziert.

Getragen vom Präsidenten der KIMEP, Dr. Chang Young Bang, der Direktorin des Executive Education Center, Bakytgul Tundikbaeva, und dem Dekan, Dr. Bulent Dumlupinar, fördert die KIMEP University umfassende Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung auf allen institutionellen Ebenen. Das zeigt sich auch in den Ergebnissen der Akkreditierungsverfahren mit der FIBAA. „Die von der FIBAA begutachteten Executive-Programme der KIMEP University schnitten bei ihrer klaren Zielsetzung, ihren transparenten Verfahren, ihrer internationalen Orientierung, ihren Service-Angeboten für Studierende und ihrem akademischen Kooperationsnetzwerk hervorragend ab“, so Professor Dr. Fink in ihrer Laudatio.

Sitzend v.l.n.r. Dr. Heinz-Ulrich Schmidt (Sonderbeauftragter FIBAA), Professor Dr. Kerstin Fink (Ge-schäftsführerin FIBAA), Dr. Chang Young Bang (Präsident KIMEP University); stehend Bakytgul Tundikbaeva (Direktorin Executive Education Center), Dr. Bulent Dumlupinar (Dekan) im Kreise führender Repräsentanten der KIMEP University. © KIMEP University

 

Die würdevolle Feierstunde an der KIMEP University bot auch eine inspirierende Gelegenheit für den Gedankenaustausch zwischen den Spitzenrepräsentanten der kasachischen Hochschule und der FIBAA. Schließlich stehen zukünftig weitere gemeinsame Projekte wie ein Workshop im Herbst 2018, laufende Programmakkreditierungen und ein institutionelles Akkreditierungsverfahren auf der Agenda.

 

 

FIBAA präsentiert sich beim Webinar der russischen Plattform Higher Education Discovery

Rund 100 russische Hochschulen – darunter international angesehene Forschungsuniversitäten – nahmen im April 2018 an der Online-Messe von Higher Education Discovery (HED) teil. Das Zusammentreffen der Einrichtungen aus allen Teilen der Russischen Föderation mit Hochschulexperten aus Europa und Asien wurde durch ein von HED moderiertes Webinar ermöglicht. Im Zentrum standen verschiedene Aspekte wie Akkreditierung, Rankings, Austauschprogramme, Hochschulmessen und Mentoring-Programme, um die internationale Sichtbarkeit russischer Hochschulen zu erhöhen.

Als einzige eingeladene Akkreditierungsagentur nahm die FIBAA gerne die Gelegenheit wahr, mit den Entscheidungsträgern russischsprachiger Hochschulen über Internationale Akkreditierung und ihren Impact am Fallbeispiel der FIBAA zu diskutieren. Die Präsentation von Dr. Elisabeth Kübler-Berghammer (Bereichsleiterin Markt & Akquise) beschäftigte sich insbesondere mit der positiven Wirkung von Akkreditierungen nach europäischen und internationalen Standards auf die Profilbildung, Reputation und langfristige interne Qualitätsentwicklung von Hochschulen. Die zahlreichen User-Fragen bekräftigten die steigende Bedeutung, die tertiäre Bildungsinstitutionen im russischsprachigen Raum einem internationalen Qualitätssiegel wie jenem der FIBAA beimessen, um im internationalen Wettbewerb um hervorragende Studierende, Lehrende und Absolventen zu reüssieren.

Los geht’s: Professor Dr. Fink über Herausforderungen der neuen Akkreditierungsregeln in Deutschland auf dem 3. Workshop der BundesDekaneKonferenz

v.l.n.r. Prof. Dr. Rainer Ziegler (BundesDekaneKonferenz), Professor Dr. Kerstin Fink (Geschäftsführerin FIBAA), Prof. Dr. Felicitas Albers (Dekanin Hochschule Düsseldorf), Prof. Dr. Erich Hölter (Dekan TH Köln), Prof. Dr. Wolfgang Renninger (ehem. Dekan OTH Amberg-Weiden).

 

Strukturelle Herausforderungen, neue Raster und erste Verfahren nach den neuen Akkreditierungsregeln – darauf fokussierte der Vortrag von FIBAA-Geschäftsführerin Professor Dr. Kerstin Fink auf dem 3. Workshop der BundesDekaneKonferenz, der am 16.04.2018 auf Einladung von Prof. Dr. Erich Hölter an der TH Köln stattfand. Gemeinsam mit der FIBAA rief die BundesDekaneKonferenz unter der Leitung von Prof. Dr. Rainer Ziegler vielfältige Stakeholder des Hochschul- und Akkreditierungswesen zu einem inhaltlich anregenden Austausch zu Perspektiven für die Akkreditierung in Deutschland und Europa.  

„Die Agenturen müssen sich nach Inkrafttretens des neuen deutschen Systems mit wichtigen Änderungen befassen“, so Professor Dr. Fink. „Das beginnt bei der Rolle der Kommissionen und reicht über Prozessanpassungen bis hin zu zielgruppenorientierten Schulungen und Workshops.“ Erste Praxiserfahrungen werden in Kürze vorliegen. „Die FIBAA hat bereits Verträge nach neuem Recht abgeschlossen. Die Hochschulen erstellen gerade auf Grundlage des neuen Rasters für Programmakkreditierung ihre Unterlagen“, zeigte sich Professor Dr. Fink erfreut, dass FIBAA-Kunden dem Akkreditierungsrat erste Verfahren im Herbst 2018 vorlegen werden.

Außerdem vertreten am Kölner Workshop waren Ketevan Becker (Akkreditierungsrat), Colin Tück (Geschäftsführer European Quality Assurance Register for Higher Education EQAR), Dr. Isabel Rohner (Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände BDA), Prof. Dr. Wolfgang Renninger (OTH Amberg-Weiden) und Prof. Dr. Rolf Schwartmann (TH Köln)

Workshop in Vietnam: Programmakkreditierungen nach europäischen Standards


Im Februar 2018 veranstaltete die FIBAA einen Workshop an der Tra Vinh University (TVU), gelegen im Mekong-Delta im Süden Vietnams. Die Universität wurde 2006 unter dem Motto „Bringing quality education into the community" gegründet. Mittlerweile verfügt sie über 12 Fakultäten. Mit über tausend Dozenten bietet die TVU ihren rund 20.000 Studierenden derzeit 4 Doktoratsprogramme, 18 Master-Programme, 42 Undergraduate-Programme und 26 Advanced-Diploma-Programme.

Ass. Jur. Lars Weber, Bereichsleiter Institutionelle Verfahren der FIBAA, leitete einen vielbeachteten Workshop zum Thema „Akkreditierungen nach europäischem Standard“. Zu den interessierten Teilnehmern des Workshops zählten führende Vertreter der Universität und Repräsentanten weiterer Institutionen aus Ho Chi Minh City, Vietnam.

TVU Vice Rector Thach Thi Dan freut sich, dass die TVU zukünftig zu den Hochschulen weltweit zählt, deren Qualität von der FIBAA geprüft wird. Sie verspricht sich von einer Programmakkreditierung die Qualitätssicherung und -optimierung der internationalen Programme der TVU. Derzeit sind verschiedene Programmakkreditierungen durch die FIBAA an der vietnamesischen Universität in Vorbereitung.