v.l.n.r.: Prof. Dr. Fink (FIBAA-Geschäftsführerin), Frau Dr. Lemka Izmaylova (Direktorin der NAA), Herr Mikhail Shvetsov (Rektor der Mari State University)

Prof. Dr. Kerstin Fink, Frau Dr. Lemka Izmaylova und Herr Mikhail Shvetsov im Kreise der Projektteilnehmer in der Geschäftsstelle der FIBAA, Bonn

Studierende im Mittelpunkt der Akkreditierung: FIBAA als Partner der National Accreditation Agency der Russischen Föderation bei einem Erasmus+ Projekt

Im Rahmen des Erasmus+ – Jean Monnet – Projekts „European Quality Assurance for Students (EQAS)“ besuchten die Direktorin der National Accreditation Agency der Russischen Föderation (NAA), Frau Dr. Lemka Izmaylova, zusammen mit der Hochschulleitung und Studierenden der Mari State University sowie Vertretern der Russian Union of Youth im Januar 2019 die FIBAA.

Ziel dieses Projekts ist es, bewährte europäische Praktiken für die Beteiligung von Studierenden an der externen und internen Qualitätssicherung in der Hochschulbildung zu sammeln und zu analysieren. In der Russischen Föderation werden die Interessen der Studierenden durch Umfragen, die von unabhängigen Institutionen, wie z.B. Russian Union of Youth, durchgeführt und analysiert werden, bei der externen Qualitätssicherung von Hochschulen berücksichtigt. Das Projekt dient unter anderem dazu, die Integration von Studierenden in diesem Bereich zu optimieren und weiterzuentwickeln.

Die FIBAA hat im Rahmen eines zweitägigen Workshops ihre jahrelange Expertise in systematischem Einbeziehen von Studierenden auf allen Ebenen des Akkreditierungsverfahrens vorgestellt: Angefangen vom Gutachterwesen über Site visiten vor Ort bis zum Entscheidungsgremium – die Studierenden sind bei allen wesentlichen Schritten der Akkreditierung vertreten.

Das Projekt ermöglichte einen sehr interessanten Austausch zur Qualitätssicherung und Qualitätsweiterentwicklung im tertiären Bereich zwischen den beiden Ländern. Frau Dr. Lemka Izmaylova, die Direktorin der NAA, bereicherte diesen Austausch durch einen Vortrag zu aktuellen Entwicklungen im Akkreditierungswesen in der Russischen Föderation.

„Dieses Projekt hat noch einmal betont, dass Akkreditierungen im Hochschulbereich sowohl die Qualitätssicherung aber auch insbesondere die Qualitätsweiterentwicklung fördern. Die FIBAA ist sehr erfreut darüber, an dem Qualitätsweiterentwicklungsprozess der russischen Kollegen mitzuwirken und sie mit ihrer Expertise zu unterstützen“, resümierte FIBAA-Geschäftsführerin Professor Dr. Kerstin Fink.

Weitere Kooperationen im Rahmen des Erasmus+ – Jean Monnet – Projekts „EQAS“ sind voraussichtlich im März, Mai, Juni und November 2019 in Russland geplant.