Ziel dieses Projekts ist es, bewährte europäische Praktiken für die Beteiligung von Studierenden an der externen und internen Qualitätssicherung in der Hochschulbildung zu sammeln und zu analysieren. In der Russischen Föderation werden die Interessen der Studierenden durch Umfragen, die von unabhängigen Institutionen, wie z.B. Russian Union of Youth, durchgeführt und analysiert werden, bei der externen Qualitätssicherung von Hochschulen berücksichtigt. Das Projekt dient unter anderem dazu, die Integration von Studierenden in diesem Bereich zu optimieren und weiterzuentwickeln.
Die FIBAA hat im Rahmen eines zweitägigen Workshops ihre jahrelange Expertise in systematischem Einbeziehen von Studierenden auf allen Ebenen des Akkreditierungsverfahrens vorgestellt: Angefangen vom Gutachterwesen über Site visiten vor Ort bis zum Entscheidungsgremium – die Studierenden sind bei allen wesentlichen Schritten der Akkreditierung vertreten.
Das Projekt ermöglichte einen sehr interessanten Austausch zur Qualitätssicherung und Qualitätsweiterentwicklung im tertiären Bereich zwischen den beiden Ländern. Frau Dr. Lemka Izmaylova, die Direktorin der NAA, bereicherte diesen Austausch durch einen Vortrag zu aktuellen Entwicklungen im Akkreditierungswesen in der Russischen Föderation.
„Dieses Projekt hat noch einmal betont, dass Akkreditierungen im Hochschulbereich sowohl die Qualitätssicherung aber auch insbesondere die Qualitätsweiterentwicklung fördern. Die FIBAA ist sehr erfreut darüber, an dem Qualitätsweiterentwicklungsprozess der russischen Kollegen mitzuwirken und sie mit ihrer Expertise zu unterstützen“, resümierte FIBAA-Geschäftsführerin Professor Dr. Kerstin Fink.
Weitere Kooperationen im Rahmen des Erasmus+ – Jean Monnet – Projekts „EQAS“ sind voraussichtlich im März, Mai, Juni und November 2019 in Russland geplant.