v.l.n.r.: Dr. Heinz-Ullrich Schmidt (FIBAA Sonderbeauftragter) und Prof. Dr. Uwe Schmidt (Mitglied der FIBAA Akkreditierungskommission für Institutionelle Verfahren und Leiter des Zentrums für Qualitätssicherung und -entwicklung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz)

FIBAA bei der Fachtagung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in Mainz: Projekt nexus – Übergänge gestalten, Studienerfolg verbessern

Am 26. und 27. September 2019 fand an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz die Tagung des HRK-Projekts nexus zum Thema „Anerkennung und Anrechnung im Kontext der (System-)Akkreditierung“ statt.

Am 26. und 27. September 2019 fand an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz die Tagung des HRK-Projekts nexus zum Thema „Anerkennung und Anrechnung im Kontext der (System-)Akkreditierung“ statt. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Bereichen der Hochschulbildung nahmen an der Fachtagung teil.

Hintergrund der Veranstaltung war, die Qualitätskultur im Bereich der Anerkennung akademischer Leistungen und der Anrechnung außerhochschulisch erworbener Kompetenzen zu stärken und weiterzuentwickeln. Nach Ansicht der Teilnehmenden haben sich durch das neue Akkreditierungsrecht weitere Spielräume ergeben, die die Möglichkeit eröffnen, die Entwicklung der Hochschulen im Dialog voranzutreiben.

Vertreter aus Hochschulen, Akkreditierungsagenturen und der Stiftung Akkreditierungsrat eröffneten in einem impulsgebenden Dialog die Veranstaltung. So hielt Prof. Dr. Uwe Schmidt, Mitglied der FIBAA Akkreditierungskommission für Institutionelle Verfahren und Leiter des Zentrums für Qualitätssicherung und -entwicklung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz einen Vortrag zum Thema „Die Akkreditierung als Beitrag zur Qualitätsentwicklung? Chancen und Risiken aus Sicht der Hochschulforschung“ und betonte, dass Kompetenzorientierung als Währung für Anrechnung und Anerkennung eine wichtige Grundlage bilde und noch nicht hinreichend operationalisiert sei.

FIBAA Sonderbeauftragter Dr. Heinz-Ulrich Schmidt nahm ebenfalls an der Fachtagung teil und kommentierte in einem eigenen Beitrag die Thematik insgesamt sowie einzelne Detailaspekte aus der Sicht und der Erfahrung der FIBAA. Die Praxis der FIBAA sei dadurch gekennzeichnet, dass sie bereits im Vorfeld der Begehung vor Ort Schritte unternimmt, um Auflagen in diesem Bereich möglichst zu vermeiden.

Im weiteren Verlauf beleuchteten Workshops das Tagungsthema aus Leitungs-, Fächer- und Verwaltungsperspektive. Die Tagung bot die Möglichkeit, Akteurinnen und Akteure unterschiedlicher Hochschulen und Hochschultypen ins Gespräch zu bringen und somit dazu beizutragen, dass das Problembewusstsein für die Thematik gestärkt wird und Impulse für die Qualitätsweiterentwicklung gefunden werden.

 

 

 

 

 

v.l.n.r.: Dr. Heinz-Ullrich Schmidt (FIBAA Sonderbeauftragter) und Prof. Dr. Uwe Schmidt (Mitglied der FIBAA Akkreditierungskommission für Institutionelle Verfahren und Leiter des Zentrums für Qualitätssicherung und -entwicklung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz)